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15.12.2009
 

Dreamliner-Start

Boeings Traum kann fliegen

Das trübe Wetter konnte dem Jungfernflug des Dreamliners keinen Strich durch die Rechnung machen: Mit fast dreijähriger Verspätung ist der Prestigeflieger des US-Flugzeugbauers in der Nähe von Seattle gestartet - und sicher wieder gelandet. Tausende Mitarbeiter verfolgten das Ereignis vom Rande des Flugfelds aus.


Washington - Der Himmel über dem Fabrikgelände in Everett nahe Seattle war bedeckt. Noch wenige Stunden vor dem Start hatte Boeing eine Verschiebung des Jungfernflugs des Dreamliners wegen schlechten Wetters nicht ausgeschlossen. Doch dann startete die 787 mit jahrelanger Verspätung zu einem mehrstündigen Flug. Das Flugfeld war von Tausenden Boeing-Mitarbeitern gesäumt.

Begleitet von zwei Militärjets kreiste die Maschine über dem Pazifik. Der Testflug sollte einem Unternehmenssprecher zufolge insgesamt fünfeinhalb Stunden dauern, wurde dann jedoch auf gut drei Stunden verkürzt.

Die Entwicklungsphase der Maschine war von technischen und logistischen Pannen und Rückschlägen begleitet gewesen. Insgesamt fünfmal musste der Erstflug verschoben werden. Die jüngsten Schwierigkeiten betrafen die Verbindung von Rumpf und Tragflächen des High-Tech-Flugzeugs. Das am 8. Juli 2007 erstmals der Öffentlichkeit gezeigte Flugzeug hat aber bereits reichlich Vorschlusslorbeeren erhalten.

Für Airbus-Konkurrent Boeing ist der Erfolg des neuen Flugzeugs extrem wichtig. Die Verzögerungen in der Entwicklung kosteten den Konzern bereits Milliarden. Einige Fluggesellschaften verloren in der Zwischenzeit die Geduld und nutzten angesichts klammer Finanzlagen die Möglichkeit, Bestellungen zu stornieren. Insgesamt liegen Boeing aber immer noch 840 Bestellungen für das Langstreckenflugzeug vor. Air Berlin hat 25 Dreamliner bestellt.

Mit dem Dreamliner will Boeing eine neue Phase beim Bau von Langstreckenflugzeugen einleiten. Die Maschine soll nach Konzernangaben etwa 20 Prozent weniger Treibstoff verbrauchen als vergleichbare Flugzeuge. Eine technische Neuheit ist die Leichtbauweise: Etwa die Hälfte des Dreamliners besteht aus Leichtmaterialien wie etwa Kohlefasern. Bei herkömmlichen Maschinen wie der Boeing-777 sind es nur zwölf Prozent. Von Fachleuten wird das neue Flugzeug als ein "Quantensprung" im Flugzeugbau gesehen. Nach dem Erstflug steht nun ein ausführliches Testprogramm bevor.

Erst am Freitag hatte mit zweijähriger Verspätung der Militärtransporter A400M des europäischen Konkurrenten Airbus seinen Jungfernflug absolviert. Direktes Konkurrenzmodell der Europäer für die 787 ist die A350, die ab 2013 in Dienst gestellt werden soll.

fro/AP/Reuters/dpa

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16.12.2009 von joe sixpack: Bestellungen für die 747 von Anfang 2008 bis heute - 110

http://en.wikipedia.org/wiki/747-8#Orders_and_deliveri Haengen Sie ruhig Triebwerke an alte A330. Ich bezweifle, dass diese dadurch viel effizienter werden. Die Kisten sind nach wie vor aus Aluminium, etc. Die Skaleneffekte [...] mehr...

16.12.2009 von joe sixpack: Eine Boeing 787-8 will keiner haben? (mom 840 Orders for B787)

Hoechstens in Ihrer Welt. Die Drogen sind wirklich gefaehrlich, Sie wissen wovon Sie sprechen... Falls Sie die Boeing 747-8 meinen, (die ausser der Lufthansa keiner will...), diese Maschine hat momentan 110 Orders. [...] mehr...

16.12.2009 von semper fi: -

Dem ist aber nicht so. Ganz im Gegenteil. mehr...

16.12.2009 von Andree Barthel: *

Hat nicht die Wirtschaftskrise einigen „Container-Hubs“ vor dem Verkehrskollaps bewahrt? Ich erinnere mich an einen Spiegelbericht, in dem zu lesen war, dass die Bahn mehrere Trassen nach Hamburg bauen müsste, um den Verkehr von [...] mehr...

16.12.2009 von DonCarlos: Netter Versuch doch ...

... der direkte Boeing Gegenpart zur A380 ist die B747-8. Bestellungen für die 747 von Anfang 2008 bis heute - zwei! Der Dreamliner war notwendig, um die allzu durstige 767 abzulösen, die sich gegenüber dem A330 kaum noch [...] mehr...

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Dreamliner-Varianten

Boeing 787-3

Das Flugzeug ist 57 Meter lang und 17 Meter hoch. Die Flügelspannweite misst 52 Meter. Die Maschine soll Platz für 290 bis 330 Passagiere bieten. Ohne Zwischenlandung schafft die 787-3 eine Strecke zwischen 4650 und 5650 Kilometern. Sie kann mit einem Maximalgewicht von rund 165 Tonnen starten.

Boeing 787-8

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