Nach Angaben des Quelle-Sprechers Manfred Gawlas lief der Verkauf an diesem letzten Weihnachtswochenende in den Quelle-Zentren normal, es gab keinerlei Aktionen. Den letzten Mitarbeitern sei zum 28. Februar 2010 gekündigt worden. Dann werde nur noch ein spezialisiertes Abwicklungsteam übrigbleiben.
Restware im Wert von 50 Millionen Euro
Damit verlieren kurz vor Weihnachten zahlreiche weitere Beschäftigte ihre Jobs, aufatmen können nur die Mitarbeiter des Technischen Kundendienstes Profectis: Er wird vom oberbayerischen Service-Dienstleister RTS Elektronik Systeme übernommen und mit Hauptsitz Nürnberg fortgeführt. Damit wurde die letzte operative Gesellschaft von Quelle in Deutschland verkauft. Rund 620 der ursprünglich knapp 1000 Mitarbeiter sollen übernommen werden.
Der nach dem Ausverkauf verbleibende Warenbestand von Quelle mit einem Volumen von knapp 50 Millionen Euro soll an Drittverwerter veräußert werden, sagte der Sprecher des Insolvenzverwalters, Thomas Schulz. Darüber liefen bereits seit längerem Verhandlungen. Mitte Oktober war das Aus für Quelle verkündet worden. Damals hatte der Warenbestand laut Schulz noch ein Volumen von 160 Millionen Euro.
Als Aufgaben für den Insolvenzverwalter Klaus Hubert Görg bleiben nun noch die Veräußerung ausländischer Quelle-Gesellschaften und die Abwicklung des Ausverkaufs.
sam/dpa
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