Las Vegas - Der Handy-Hersteller HTC will mit preisgünstigen internetfähigen Handys aggressiv in den Massenmarkt einsteigen. Noch in diesem Frühjahr werde das taiwanische Unternehmen, das auch das Google-Handy Nexus One baut, erste Geräte präsentieren, kündigte Vorstandschef Peter Chou im Gespräch mit dem "Handelsblatt" an. Das erste der Klasse, das HTC Smart, ist dieser Tage bereits auf der Elektronikshow CES in Las Vegas zu sehen gewesen. Diese Telefone seien "erheblich billiger als die heutigen Smartphones", sagt Chou.
Der HTC-Vorstoß kann zu einer neuen Dynamik im Geschäft mit
High-Tech-Handys führen. Das Wachstum bei einfachen Mobiltelefonen schwächt sich stetig ab, der Markt für Smartphones dagegen wächst rapide. Der US-Konzern Apple
profitiert mit seinem iPhone überdurchschnittlich von dem Boom, ebenso das Unternehmen Research in Motion
mit dem Blackberry.
Auch HTC hat sich im Segment der Oberklasse-Handys erste Meriten verdient, unter anderem als Hersteller von Smartphones im Auftrag von Telekomkonzernen. Jüngst präsentierte Google
den neuen Herausforderer Nexus One, ebenfalls ein Produkt aus dem Haus HTC.
Mit HTC stellt sich also ein weiterer Wettbewerber direkt gegen Apple und RIM auf - und fordert gleichzeitig Nokia heraus. Die Finnen haben nicht nur auf dem Markt der Oberklasse-Handys an Boden verloren, sondern geraten auch im Segment der sogenannten Feature-Phones, günstiger Telefone, durch Vorstöße von Samsung
zusehends unter Druck. Durch HTCs Smartphone-Billigoffensive könnte Nokia neue Konkurrenz im Niedrigpreissegment entstehen.
Nokia reagiert mit Strategieschwenk
Olli-Pekka Kallasvuo, Chef des finnischen Weltmarktführers, hatte daher bereits Anfang Dezember 2009 eine strategische Neuorientierung angekündigt. Auf der Hausmesse Nokia-World sagte er, man werde das durchschnittliche Preisniveau im Smartphone-Markt mit aggressiven Vorstößen nachhaltig senken und damit den Massenmarkt öffnen.
Weltweit haben die Hersteller 2009 mehr als eine Milliarde Mobiltelefone verkauft, am Gesamtmarkt hält Nokia derzeit einen Anteil von rund 37 Prozent, wobei der Durchschnittspreis eines Nokia-Handys im dritten Quartal 2009 etwa 62 Euro betrug.
Wer mit Smartphones in diese Preisregionen kommt, dem steht theoretisch ein Verkaufspotential von 800 Millionen Stück offen. "Das Smartphone-Geschäft ist ein Geschäft der großen Zahlen", sagt Gartner-Analystin Carolina Milanesi. "Und die Software-Entwickler gehen dahin, wo die meisten Kunden sind."
ssu
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Korrekt, weil es zum ARBEITEN nix taugt. So einfach ist das! Zum Spielen, Musikhören etc. schon eher :-) Nokia kenne ich eh nicht! Dieser Verein ist seit Bochum gestrichen. Aber an der Aufzählung der [...] mehr...
In meiner Freizeit fröhne ich Freizeitaktivitäten, möchte ich ins Internet, geh ich zu Hause an den PC. Die paar Momente, wo's doch vielleicht sinnvoll wäre, wiegen die Kosten für Smartphone + UMTS-Vertrag nicht auf. mehr...
Mir ist schon meistens Simsen zu blöd, und auch dieses viele Geemaile geht mir auf den Wecker. Wer was von mir will, möge sich die Mühe machen, mich zu besuchen, so einfach ist das. Wenn mir zum Beispiel eine Frau, die ich [...] mehr...
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