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14.01.2010
 

Subventionen

Regierung will Solarförderung schon ab April drastisch kürzen

Solarzellen: Ab April soll es weniger Geld für den Strom aus Sonnenenergie gebenZur Großansicht
REUTERS

Solarzellen: Ab April soll es weniger Geld für den Strom aus Sonnenenergie geben

Die schwarz-gelbe Koalition macht Ernst: Die garantierten Abnahmepreise für Solarstrom sollen bereits ab April um bis zu 17 Prozent sinken. Geht der rasante Ausbau von Anlagen trotzdem weiter, sind weitere Kürzungen geplant.

Berlin - Weniger Subventionen: Solaranlagen sollen schon ab Frühjahr für Hausbesitzer und damit auch die Industrie deutlich unattraktiver werden. Die Fördersätze werden aber offenbar geringer sinken als von Wirtschaftspolitikern und Verbraucherschützern gefordert.

Der Bund wolle die garantierten Abnahmepreise für Solarstrom ab April um 16 bis 17 Prozent kürzen, erfuhr die Nachrichtenagentur Reuters am Donnerstag aus Regierungs- und Branchenkreisen. Darüber hinaus sollten die Vergütungen ab 2011 stärker als bisher festgelegt sinken, wenn der Neubau von Anlagen weiter so schnell laufe wie bisher.

Die Kürzungen sollen für alle Dach- und Freiflächenanlagen unabhängig von ihrer Größe gelten. Um die zuletzt besonders stark für Solarzellen genutzten reinen Ackerflächen zu schonen, werde die Kürzung hier noch deutlicher ausfallen, hieß es.

Eine Sprecherin des Umweltministeriums sagte, es sei noch keine Entscheidung getroffen worden. "Das ist für die nächste Woche geplant. Vorher werden dazu auch noch Gespräche geführt." Das Ministerium hatte zuvor bereits erklärt, vor Veröffentlichung der Pläne sollten auch die Fraktionen eingebunden werden.

Nur ein Prozent Solarstrom

Die Solarförderung ist seit Jahren wegen ihrer besonders hohen garantierten Abnahmepreise in der Kritik. Denn die Differenz zum Marktpreis müssen alle Verbraucher über eine Umlage in ihrer Stromrechnung bezahlen. Da die Stromeinspeisevergütungen auf 20 Jahre festgelegt sind, bedeutete der rasante Neubau Kosten in Milliardenhöhe.

Dennoch liefert Solarstrom derzeit weniger als ein Prozent der gesamten Stromerzeugung. Allerdings hat zuletzt die deutsche Industrie massiv von dem Boom profitiert und mehrere Zehntausend Arbeitsplätze geschaffen. Umweltpolitiker hatten auch mit diesem Argument die Förderung verteidigt, waren aber auch zu Kürzungen bereit, da die Preise für Solarmodule stark gefallen waren.

Förderung soll auch an Ausbau gekoppelt werden

Im Koalitionsvertrag war daher eine schnelle Reaktion bereits vereinbart worden. Am Mittwoch hatten Firmen und Verbände im Umweltministerium Gespräche darüber geführt. Verbraucherschützer hatten eine einmalige Kürzung von 30 Prozent verlangt und waren dabei auch von Wirtschaftspolitikern von Union und FDP unterstützt worden.

Um den Neubau zu bremsen, der alle Regierungsprognosen übertroffen hatte, sollen nun die Fördersätze neben der einmaligen Kürzung auch an den Ausbau gekoppelt werden, hieß es in Regierungskreisen. Würden innerhalb eines Jahres mehr als 3000 Megawatt neu installiert, würde die Vergütung für Neuanlagen noch einmal um 2,5 Prozentpunkte gesenkt.

Bei mehr als 3500 Megawatt sollen es fünf Prozentpunkte sein. Dies käme zusätzlich auf die schon im bisherigen Erneuerbaren Energien-Gesetz (EEG) verankerten Reduzierungen, die je nach Anlage zwischen neun und elf Prozent liegen.

böl/Reuters

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Die neuesten Beiträge:
15.12.2009 von alida80:

Die Zugfestigkeit (und die bestimmt die Druckbeständigkeit der Rohre) der besten Stähle liegt fast 20x so hoch wie die der besten Kuststoffe. mehr...

15.12.2009 von virus-38: Idee!

Alle halten die Luft an! Der private CO2-Ausstoß ist dann null. Und alle Volltrottel sind tot. Nominierung für Nobelpreis o.ä nehme ich nicht entgegen. Die Mio. aber gerne! mehr...

15.12.2009 von bluaMauritius: @flari. Hartplastikrohre

(war Tippgehler) Zitat: Zitat Flari: ---Zitat--- Kann man nicht! ---Zitatende--- - - Antwort: Kann man doch. Hartplastik ist die Zukunft, wenn Stahl nicht mehr preiswert hergestellt werden kann. Gerade deswegen [...] mehr...

15.12.2009 von bluaMauritius: @flari. Hartplastikrohre

Zitat: Zitat Flari: ---Zitat--- Kann man nicht! ---Zitatende--- - - Antwort: Kann man doch. Hartplastik ist die Zukunft, wenn Stahl nicht mehr preiswert hergestellt werden kann. Gerade deswegen darf man das Erdöl [...] mehr...

15.12.2009 von bluaMauritius: Du hast den Weg der Berechnung nicht erklärt, nur deine Ergebnisse mitgeteilt.

---------- Das muss du mit Ft. Roller ausmachen, nicht mit mir. Ausserdem hat du die sonderwuchtigen Ergebnisse deiner kolossalen Berechnungen ohne den Berechnungsweg, die Art der Formel (und deren Berechtigung) angegeben. [...] mehr...

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