München - Auf der Hauptversammlung am Dienstag hatte Siemens-Chef Peter Löscher einen weiteren Stellenabbau angedeutet - jetzt macht er ernst. Nach dem Abbau von rund 17.000 Jobs vor allem in Vertrieb und Verwaltung sollen jetzt 2000 weitere Arbeitsplätze gestrichen werden, vor allem in der Industriesparte des Technologiekonzerns.
Der Konzern teilte mit, die Stellenstreichungen möglichst ohne betriebsbedingte Kündigungen umsetzen zu wollen.
Die IG Metall protestierte umgehend. "Angesichts des Rekordergebnisses im ersten Quartal 2010 ist es einfallslos und unnötig, mit wenig stichhaltigen Argumenten die Abwicklung ganzer Geschäftsbereiche mit insgesamt rund 2000 Beschäftigten in Deutschland zu planen", teilte die Gewerkschaft mit.
Ins neue Geschäftsjahr 2009/10 war Siemens zwar mit einem überraschend hohen Gewinnsprung gestartet, doch drückte die anhaltende weltweite Nachfrageschwäche auf Auftragseingang und Umsatz des Konzerns. Vor allem im Industriegeschäft kämpft Siemens mit den Folgen der Wirtschaftskrise, deshalb wurden hier schon länger Stellenstreichungen befürchtet. Auch im Energiesektor brachen die Bestellungen und Umsätze im ersten Quartal im Jahresvergleich ein.
ore/dpa/apn/Reuters
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Mir fallen spontan 2 Ideen ein: - Man schickt die 2.000 Leute auf eine Fortbildung, die den ganzen Tag dauert und serviert erst am späten Abend ein Buffet mit Bulletten. Man stelle gut versteckt ein kleines Schild auf [...] mehr...
Wieder einer vom Milchmädchen vorgerechnet! 1. Warum ist ein Unternehmen in Deutschland ansässig? Antwort: wegen der langsamen Reaktion grosser Unternehmen auf Zielveränderungen (zur Zeit steht "Gewinnmaximierung" [...] mehr...
Wird Siemens jetzt ganz aus-ge-löscher-t? Und alles nur wegen dem schlechten Eigenkapital! Bzw. um den Aktionären zum Fraß vorgeworfen zu werden. Siemens-Mitarbeiter, verkauft besser ALLE Eure Aktien und investiert in Euch [...] mehr...
Mit dem bandbreitenmodell.de gäbe es keine Kündigungen mehr wg. Profitgier: Wie erreicht man das? 1. Die (zusätzlichen) Mitarbeiter müssen für alle Unternehmen existentiell wichtig sein. 2. Was ist die Existenzgrundlage [...] mehr...
Ich hatte vermutet, dass ein Unternehmen für seine festen MA indirekt Reserven gebildet hat. Dadurch waren die Festangestellten als Wert irgendwie in der Bilanz drin - nicht direkt, aber so, dass, wenn die abgebaut werden [...] mehr...
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