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07.02.2010
 

Teilverstaatlichtes Institut

Milliarden-Boni bei Royal Bank of Scotland

Londoner Zentrale der Royal Bank of Scotland: Wird das Institut Milliarden-Boni spendieren?Zur Großansicht
Getty Images

Londoner Zentrale der Royal Bank of Scotland: Wird das Institut Milliarden-Boni spendieren?

Sie ist teilverstaatlicht - und dennoch plant die Royal Bank of Scotland einem Zeitungsbericht zufolge die Ausschüttung von Boni in Höhe von bis zu 1,5 Milliarden Euro. Das britische Finanzministerium werde dafür wahrscheinlich in Kürze grünes Licht geben, berichtete die britische "Sunday Times".

Berlin/Hamburg - Der Royal Bank of Scotland (RBS) droht Unmut wegen ihrer geplanten Bonus-Zahlungen: Das britische Finanzministerium werde einen 1,3 Milliarden britische Pfund (1,49 Milliarden Euro) schweren Pool für die Bonuszahlungen in Kürze abzeichnen, berichtet die "Sunday Times" ohne Quellenangabe.

Die Zahlungen dürften in der Öffentlichkeit für Entrüstung sorgen. Analysten rechnen damit, dass die Bank, die sich zu 84 Prozent in Staatshand befindet, im vergangenen Jahr einen Verlust von rund acht Milliarden Euro eingefahren hat. RBS legt seine Zahlen für 2009 am 25. Februar vor.

Die Verhandlungen für die Investmentbanker-Boni bei der RBS dürften der Zeitung zufolge innerhalb von zehn Tagen abgeschlossen sein. Im vergangenen Monat hatte die Bank berichtet, Investoren hätten ihre Sorge geäußert, dass ein zu harscher Einschnitt bei den Boni die Bank daran hindern könnte, ihre Mitarbeiter zu halten

flo/dpa/Reuters

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