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10.02.2010
 

Opel-Umbauplan

Betriebsrat wirft GM-Führung "Harakiri-Strategie" vor

Konzernbetriebsratschef Franz: "Wir werden das nicht akzeptieren" Zur Großansicht
AP

Konzernbetriebsratschef Franz: "Wir werden das nicht akzeptieren"

Schöne Absichtserklärung: Betriebsratschef Klaus Franz hält nicht viel von den Plänen zum Opel-Umbau. Er kritisiert Konzern-Chef Nick Reilly und fordert einen massiven Beitrag von Mutterkonzern General Motors. Beim Kampf gegen den Abbau von Arbeitsplätzen sei man nicht zu Eingeständnissen bereit.

München - Nach der Veröffentlichung des Restrukturierungsplans für Opel wirft Gesamtbetriebsratschef Klaus Franz der Unternehmensführung "betriebswirtschaftliches Harakiri" vor. Ohne eine deutliche Beteiligung des Mutterkonzerns General Motors an den Kosten des Umbaus sei der Plan nicht umzusetzen, sagte Franz der Branchenzeitung "Automobilwoche" laut Vorabbericht.

Die Ankündigung von Opel-Chef Nick Reilly, in den nächsten fünf Jahren elf Milliarden Euro in die Neuausrichtung von Opel zu investieren, sei nur eine schöne Absichtserklärung, sagte Franz. "Der entscheidende Punkt wird sein, wer wird das bezahlen", fügte er hinzu. Realistischerweise müsse auch General Motors einen spürbaren Beitrag zur Restrukturierung leisten.

Franz betonte, dass die Arbeitnehmer nicht zu Eingeständnissen bereit seien, wenn massiv Arbeitsplätze abgebaut würden wie im Fall der geplanten Schließung des Werks in Antwerpen. "Wir werden das nicht akzeptieren. Diese Haltung ist eindeutig, von England bis Spanien", sagte Franz. Zugeständnisse würden die Arbeitnehmer nur bei entsprechenden Garantien machen. "Wir wollen zur Sicherheit am Unternehmen beteiligt werden. Ohne Sicherheiten gibt es nichts von uns", sagte er.

luk/ddp

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11.06.2010 von bono1:

So ist es. Firmen müssen Pleite gehen dürfen, sonst haben wir keinen Wettbewerbund und keine freie Marktwirtschaft mehr. Nur, Merkel hat das nicht kapiert, sie ist im DDR-System der Staatsbetriebe gross geworden, wo nichts [...] mehr...

11.06.2010 von Kai a. d. Kiste: An den Author dieses Artikels:

Mir stehen die Haare zu Berge, wenn ich lese, was für ein Unsinn hier verbreitet wird. "Um überhaupt Profit zu erzielen, müssen kleine Stückzahlen zu Premiumpreisen verkauft werden." Was sind denn bitteschön [...] mehr...

11.06.2010 von sorgenfrey: handwerker - opel

jeder Handwerker muß sich der Konsequenzen im Klaren sein, wenn er/sie jahrelang schlechte Arbeit leistet. Opel hat jahrzehntelang Automobile schlechter Qualität fabriziert und muß nun einfach mit der Konsequenz leben. Wieso [...] mehr...

10.06.2010 von harry02041958: Irrtum!

Opel war mal dutsch, in den 20ern des letzten Jahrhunderts. Seit dem ist Opel amerikanisch und mit dem Nmen wird nur vorgegaukelt, man unterstütze mit dem Kauf eines Opels eine deutsche Firma. Doch das war nix, die Gewinne [...] mehr...

10.06.2010 von harry02041958: Doch wir sollen zahlen.

Staatsbürgschaft bedeutet, wenn GM Opel doch noch dicht macht, oder die Schulden wieder steigen, dann müssen wir doch zahlen. Opel ist eine GmbH und da haftet der Eigentümer nur mit dem, was da ist. Warum noch einen langen [...] mehr...

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