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15.02.2010
 

Langstreckenflieger A350

Airbus droht auch mit Hoffnungsjet Debakel

Langstreckenflieger A350: Konkurrent zum Dreamliner von BoeingZur Großansicht
AFP

Langstreckenflieger A350: Konkurrent zum Dreamliner von Boeing

Schon wieder Ärger für Airbus: Der Flugzeughersteller muss auch beim neuen Langstreckenflugzeug A350 mit Mehrkosten und Verzögerungen rechnen. Ob der Konkurrent zum Dreamliner von Boeing wie geplant 2013 auf den Markt kommen wird, ist damit völlig unklar. Der Konzern hält jedoch an seinem Plan fest und will den ersten Flieger pünktlich liefern.

Frankfurt - Verzögerungen und zusätzliche Kosten machen dem Flugzeughersteller Airbus auch beim neuen Langstreckenflugzeug A350 zu schaffen. Die erste Maschine werde voraussichtlich mindestens ein halbes Jahr später als ursprünglich geplant ausgeliefert, berichtete die "Süddeutsche Zeitung" am Montag unter Berufung auf Branchenkreise. Damit werde der A350 frühestens Ende des Jahres 2013 auf den Markt kommen. Denkbar sei aber auch eine wesentlich größere Verspätung von ein bis zwei Jahren.

Airbus dementierte den Bericht jedoch inzwischen: "Wir liegen weiter im Fahrplan mit dem geplanten Erstflug 2012", erklärte Airbus-Geschäftsführer Fabrice Brégier. "Und die erste A350 wird Mitte 2013 ausgeliefert."

Wegen der entsprechenden Erfahrungen bei dem Super-Jumbo A380 hatte die Tochtergesellschaft des Europäischen Raumfahrt- und Rüstungskonzerns EADS Chart zeigen bereits zusätzliche Zeitpuffer für das Projekt eingebaut. So sollten einige wichtige Lieferanten Komponenten bereits ein halbes Jahr vor dem eigentlich notwendigen Termin liefern. Doch diese und andere Margen seien schon längst aufgebraucht, berichtete das Blatt unter Berufung auf EADS-Kreise weiter.

Airbus bestätigte, dass einige dieser Puffer beim Übergang vom Entwurf zur Fertigung 2009 genutzt worden seien. "Doch wir sind auf Linie unserer Zusage, die erste A350XWB Mitte 2013 auszuliefern", sagte Brégier. Die ersten Teile des Flügelmittelkastens würden in Nantes gebaut. Die Vormontage solle 2011 beginnen.

Viele Zulieferer warteten seit Monaten auf detaillierte Vorgaben von Airbus, auf deren Basis sie ihre Bauteile entwickeln könnten. Der A350 bedeutet für Airbus insofern eine große Herausforderung, da das Unternehmen zum ersten Mal den gesamten Rumpf aus Faserverbundwerkstoffen und nicht mehr wie bisher aus Metall bauen will.

Der Vorstandschef eines großen Airbus-Lieferanten rechne mittlerweile sogar mit einer Verspätung von einem Jahr - im günstigsten Fall, hieß es weiter.

Airbus setzt große Hoffnungen auf den A350, der die Antwort auf Boeings Dreamliner ist. Derzeit kämpft Airbus gleich an mehreren Fronten mit Problemen. Das größte Passagierflugzeug der Welt, der A380, macht nach wie vor mit Pannen Schlagzeilen. Und beim einstigen Prestigeprojekt A400M ist noch immer keine Entscheidung darüber gefallen, ob der Militärtransporter tatsächlich gebaut wird.

böl/dpa-AFX

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29.10.2011 von nachthai:

Sehr interessant ist zu betrachten wer bei Boing alles mitbaut. Das Zuliefernetzwerk ist deutlich komplexer als bei Airbus, mit Ausnahme von Deutschland sind auch alle Airbusnationen daran beteiligt - auch die, die sonst so [...] mehr...

29.10.2011 von sitiwati: ich persönlcih

bin immer lieber mit Boing geflogen, bei Airbus waren schon dei Sitze immer etwas unbequemer! mehr...

29.10.2011 von nachthai:

Aha, verstehe: bei Airbus ist alles voll Toll und bei Boing ist genau das Gegenteil der Fall! mehr...

23.10.2011 von andres4: Nach knapp 5 Monaten mal wieder ein Beitrag.

Hallo leute, ich möchte nur eine kurze Info zur aktuellen Situation geben. Das Thema war "Hat sich Airbus übernommen" So wie es heute aussieht, hat sich wohl eher Boeing übernommen. Der A380 ist schon einige [...] mehr...

09.05.2011 von wurzinra: Die Reihung bei Google

Es ist wieder ein Monat ins Land gegangen und nichts hat sich geändert. Bei der Eingabe "Airbus A350" letzte 24 Stunden erscheinen als erste Artikel 14 Monate alte Artikel auf, in denen die Boeing 787 als der Bahnbrecher [...] mehr...

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