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22.02.2010
 

Rohstoffe

Ölpreis klettert über 80 Dollar

Rohölhandel in New York (im Jahr 2008): Sechs-Wochen-HochZur Großansicht
dpa

Rohölhandel in New York (im Jahr 2008): Sechs-Wochen-Hoch

Weltweit steigen die Ölpreise und erreichen ein Sechs-Wochen-Hoch. Grund für die Entwicklung ist der schwache Dollar - gleichzeitig profitiert der Euro von der Aussicht auf Hilfe für die Griechen.

Hamburg - Der Ölpreis ist am Montag über die Marke von 80 Dollar geklettert - und hat damit sein Sechs-Wochen-Hoch erreicht. Ein Barrel der US-Referenzsorte West Texas Intermediate (WTI) zur Auslieferung im März kostete am Morgen 80,15 Dollar und lag damit um 36 Cent über den Preisen zum Handelsschluss am Freitag. Gegen Mittag stieg er sogar auf 80,78 Dollar. Zeitweilig hatte der Ölpreis bereits am Freitag die 80-Dollar-Marke geknackt.

Ein Barrel der Nordseesorte Brent zur Auslieferung im April kostete 78,55 Dollar und damit ebenfalls 36 Cent mehr als zum Wochenschluss. Gegen Mittag stieg der Preis auf 78,94 Dollar. Ein Barrel entspricht 159 Litern.

Der Rohöl-Preis der Organisation Erdöl exportierender Länder (Opec) ist ebenfalls weiter gestiegen. Nach Berechnungen des Opec-Sekretariats vom Montag kostete ein Barrel am Freitag im Durchschnitt 75,17 Dollar. Das waren schon 68 Cent mehr als am Donnerstag. Die Opec berechnet ihren Korbpreis täglich auf Basis von zwölf wichtigen Sorten des Kartells.

Für die Preissteigerung in den USA haben Analysten eine stichhaltige Erklärung: es liegt an der Landeswährung. "Der schwächere Dollar ist der Hauptantrieb für den Ölpreis heute morgen", sagte Händler Clarence Chu von Hudson Capital Energy in Singapur. Heißt: Anlagen in Rohstoffe werden dadurch etwas unattraktiver. "Und Hoffnungen auf eine finanzielle Rettung Griechenlands stützen die Stimmung."

Der Euro profitierte am Morgen von Spekulationen über rasche Hilfen für das hochverschuldete Land. Preisstützend wirkte Analysten zufolge auch die Ausweitung von Streiks in französischen Raffinerien von Total.

sef/dpa/Reuters

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10.03.2010 von _toni_culcha_angela_: .

russlands macht die es durch das öl bekommt ist zu groß. jede kliene politische auseinandersetzung des kremls mit z.b. der ukraine endet meistens in dem abdrehn des öl-hahns. erster weg sind norwegens erschließungen der [...] mehr...

22.02.2010 von atair: Ach - ist mir da was entgangen?

Ich wußte gar nicht, dass Michael Friedmann neuerdings unser neuer Verteidigungsminister ist? Seit wann denn? mehr...

22.02.2010 von wolfgang17: abhängig?

Solange die deutsche Regierung den Mehrgewinn beim Einkauf russischen Öles in dunkle Kanäle verschwinden läßt, solange wird diese Abhängigkeit bestehen bleiben. Aber das ist ja schon ein alter Hut. mehr...

22.02.2010 von Gayling: nichts

Warum sollten wir etwas tun? Man sollte höchstens etwas gegen den Ölpreis tun, jetzt, da man doch weiß, dass selbst leere Quellen sich wieder gefüllt haben (ob dass das Recycling bewirkt hat?) und sich die anderen leeren Ölfelder [...] mehr...

08.01.2010 von ray4901: Nominierung

Ein Bambi haben Sie für den Beitrag im Minimum verdient. mehr...

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