Von Friederike Ott
Hamburg - Für Airbus hätte es das Geschäft des Jahrhunderts werden sollen. Der europäische Luftfahrt- und Rüstungskonzern wollte 179 Tankflugzeuge bauen - und für 35 Milliarden Dollar an die US-Regierung liefern. Nun geht der Auftrag vermutlich an
den US-Konkurrenten Boeing. Denn der US-Partner des Airbus-Mutterkonzerns EADS
, Northrop Grumman
, ist aus dem Projekt ausgestiegen. Begründung: Das Pentagon habe die Ausschreibung voll auf Boeing
zugeschnitten.
Für EADS ist das Projekt damit gestorben. Airbus-Chef Tom Enders erklärte, unter den gegebenen Bedingungen sei ein Angebot für die US-Tankflugzeuge wirtschaftlich nicht sinnvoll. "Wenn unser Partner Northrop Grumman überzeugt ist, dass wir in dem derzeitigen Umfeld keine Chance haben zu gewinnen - egal wie gut unser Angebot ist -, dann kann ich mich dieser Einschätzung nur anschließen."
Für den europäischen Konzern ist das ein herber Schlag. Das Unternehmen kommt schon seit einiger Zeit nicht mehr aus den Negativ-Schlagzeilen:
All das kratzte am Image des Luftfahrtriesen. Im vergangenen Jahr stürzte EADS tief in die roten Zahlen. Und nun der verpasste Milliardenauftrag für die US-Tankflugzeuge. Dieser letzte, herbe Rückschlag übertrifft noch alle bisherigen Probleme.
Dabei war das Geschäft eigentlich schon 2008 so gut wie sicher. Das Problem: Nach einer ersten Ausschreibung, die EADS gewann, protestierte der US-Rivale Boeing - und hatte damit Erfolg. Der Rechnungshof der Vereinigten Staaten erklärte das Vergabeverfahren für fehlerhaft, das Pentagon schrieb den Auftrag neu aus. Offenbar auf Druck vieler US-Politiker, die das Milliardengeschäft mit dem heimischen Flugzeughersteller Boeing abschließen wollten. "Jetzt ist die Ausschreibung klar maßgeschneidert auf den kleineren, weniger leistungsfähigen Flieger der Konkurrenz", sagte Airbus-Chef Thomas Enders.
Wie reagiert nun EADS? Was sagen Politiker in Europa? Droht ein Handelskrieg mit den USA? SPIEGEL ONLINE beantwortet die wichtigsten Fragen.
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Sie vergessen, 1) daß wir Juniorpartner bei EADS sind, 2) daß wir WW II verloren haben, 3) daß erst ca. 10 Jahre nach Kriegsende in Deutschland wieder Luftfahrtechnik-Lehrstühle erlaubt waren, 4) daß deutsche Spezialisten [...] mehr...
Nein, es handelt sich um eine Neuentwicklung, deren Steuerung sicher gegen jede Form von Elektro-Smog ist. mehr...
immer nach dem Motto: nehmen ist seliger, denn geben! mehr...
Das sehen die Nachbarländer sicher anders. Die finden die Deutschen Politiker prima. Fragen Sie mal die Pigs Länder. mehr...
dies ich krumm machen, das ist das selbe wie mit den deutschen Botschaften, ein Herz für Landsleute, ja was noch alles ! mehr...
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