Thiruvananthapuram - Der kommunistisch regierte indische Bundesstaat Kerala hat von Coca-Cola
eine Entschädigung in Höhe von 2,16 Milliarden Rupien (knapp 35 Millionen Euro) für Wasser- und Umweltverschmutzung gefordert. Eine staatliche Expertenkommission sei zu dem Ergebnis gekommen, dass die 2005 geschlossene Abfüllanlage in der Stadt Palakkad das Grundwasser verseucht und Abfall abgelagert habe, teilte die Regierung von Kerala am Montag mit. Daher müsse der Getränkekonzern für Wasserverschmutzung, Verluste von Landwirten und gesundheitliche Schäden in den Jahren von 1999 bis 2004 zahlen.
Coca-Cola wies die Anschuldigungen zurück. Wissenschaftliche Studien hätten gezeigt, dass die Abfüllanlage in Palakkad nicht die Ursache für Grundwasserverschmutzung in der Umgebung gewesen sei. Schadensersatzforderungen müsse die Regierung vor Gericht stellen. Die Abfüllanlage war nach Protesten von Anwohnern geschlossen worden.
fro/AFP
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