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23.03.2010
 

Rüge

Chef der Bundesnetzagentur wirft Energiekonzernen Preistreiberei vor

Überlandleitungen von Vattenfall: Energiekonzerne sollen stärker kooperieren Zur Großansicht
dpa

Überlandleitungen von Vattenfall: Energiekonzerne sollen stärker kooperieren

Die Bundesnetzagentur hat die Preise der Energiekonzerne in Deutschland kritisiert. Laut Behördenchef Kurth geben die Gasbetreiber die gesunkenen Beschaffungspreise nicht an die Verbraucher weiter. Um Druck auszuüben, rät er zum Wechsel des Versorgers.

Bonn - Die Kritik kommt zurückhaltend daher, ist aber dennoch unmissverständlich: "Wir haben Zweifel, ob die gestiegenen Beschaffungspreise der Grund für höhere Preise sein können", rügte der Präsident der Bundesnetzagentur, Matthias Kurth, die Preispolitik der Strom- und Gasanbieter in Deutschland. Die Energiekonzerne begründen die Aufschläge unter anderem mit den gestiegenen Beschaffungskosten, obwohl die Preise an der Strombörse stark gefallen sind.

Kurth riet den Verbrauchern bei der Vorlage des Jahresberichtes in Bonn, den Versorger zu wechseln. Nach wie vor könnten Kunden so mehr als hundert Euro im Jahr sparen. Vor einem Wechsel müsse niemand Angst haben. "Durch den Wechsel des Strom- oder Gasanbieters kann es nicht zu einer Unterbrechung der Versorgung kommen", sagte Kurth. Die Bundesnetzagentur kontrolliert den Wettbewerb in den sogenannten Netzmärkten - also Elektrizität, Gas, Telekommunikation, Post und Eisenbahnen.

Um die Kosten für den Betrieb der Stromnetze zu senken, hat die Behörde den vier Betreibern E.on, RWE Chart zeigen, EnBW Chart zeigen und Vattenfall Europe Chart zeigen eine engere Kooperation verordnet. Dies soll helfen, die Netze sicherer zu machen. Bislang gibt es in Deutschland vier weitgehend unabhängig von einander betriebene Regelzonen, in denen die Netzbetreiber Leistungsungleichgewichte zwischen Erzeugung und Verbrauch selbst ausglichen. Dabei kam es in den einzelnen Zonen oft zu gegenläufigen Bewegungen. Dieses "Gegeneinanderregeln" will die Behörde mit dem zum 31. Mai angeordneten Netzregelverbund verhindern. Sie rechnet mit dauerhaften Einsparungen in dreistelliger Millionenhöhe.

Im Gasgeschäft will die Bundesnetzagentur den Wettbewerb dagegen verschärfen. "Die Preise an den Spotmärkten sind rapide gesunken, beim privaten Verbraucher kommt davon bislang nichts an", sagte Kurth. Das sei bei Industriekunden "interessanterweise" anders. Als ersten Schritt will er Marktgebiete zusammenlegen und neue Kapazitätsbewirtschaftungsregeln einführen.

cte/dpa

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09.08.2010 von tobilechat: Derer Möglichkeiten sind nur wenige

1. Ständig den Strom- und gegebenenfalls Gasanbieter wechseln. 2. Die großen Stromkonzerne inklusive Tochterfirmen meiden. 3. Seinen Strom per Sonnenkollektor selbst erzeugen. Jedoch am allerbesten: den Stromverbrauch [...] mehr...

06.06.2010 von gucky2009:

Uuuiii. Jetzt sind schon 10 Cent. Die Frage ist wer hier Spinnt oder Phantasiert. Oder ist das nur einfach großzügick aufgerundet? mehr...

30.05.2010 von TomTheViking: wie naiv muss man sein?

Sie Spinner !!! Die vier EVU nutzen das EEG mit der Weile geschickt für eigene Geschäftsinteressen aus. Die Politik hat sie mit der LEX EON dazu ermutigt. Nicht umsonst wurden die Einspeisevergütungen für WEA im Off Shore [...] mehr...

30.05.2010 von TomTheViking: die Lösung ist dermaßen einfach, doch die Subvention und Korruption verhinderts

Das EE in Bauch und Bogen abschaffen würde schon mal 10 Milliarden € Einsparen welche dem Stromkunden zurückgegeben werden können. Den europäischen Energiemarkt für Privatkunden öffen und schon ist die Angst, das die [...] mehr...

30.05.2010 von Querschreiber: Entmachtung der Energielobbyisten !!!

Die Energiepolitik wird in Deutschland faktisch von vier Konzernen RWE, Eon, ENBW und Vattenfall kontrolliert. Diese verhindern mit Ihrer Politik auch einen sinifikanten Ausbau der erneuerbaren Energien und investieren lieber in [...] mehr...

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