San Francisco - Wal-Mart hat bei einem der größten US-Verfahren wegen der Diskriminierung von Frauen einen herben Rückschlag erlitten. Ein Bundesberufungsgericht ordnete am Montag an, die Klage weiter als Sammelklage laufen zu lassen. Wal-Mart hatte versucht, dies mit einem entsprechenden Antrag zu stoppen.
Jetzt steht dem Konzern mächtig Ärger ins Haus: Mehr als eine Million Frauen könnten sich dem Verfahren anschließen. Schadenersatzzahlungen in Höhe von mehreren Milliarden Dollar könnten auf den weltgrößten Einzelhändler zukommen.
Wal-Mart wird vorgeworfen, seinen weiblichen Angestellten im Vergleich zu ihren männlichen Kollegen systematisch weniger bezahlt und sie bei Beförderungen übergangen zu haben. Der Konzern weist dies zurück und will nun beim Obersten Gericht die Sammelklage anfechten lassen.
Ausgegangen war die Klage 2001 von Betty Dukes, einer Angestellten einer Filiale östlich von San Francisco. Ihr schlossen sich sechs Frauen an. 2004 wurde die Klage als Sammelklage zugelassen. Alle Frauen, die seit Juni 2001 bei Wal-Mart arbeiten oder gearbeitet haben, können sich daran beteiligen.
ssu/Reuters
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Lässt sich doch schwarz auf weiß belegen, das kommt heraus wenn man das hemmungslose Streben nach dem Mamon über alles andere stellt. DIE sollen bezahlen bis sie "schwarz" werden, anschließend kann man den Konzern [...] mehr...
diese klagewut der us-amerikaner ist schon irre.dabei geht es vordergründig natürlich immer um die gerechtigkeit,gegen diskriminierung und andere hehre ziele.könnte es aber nicht sein,dass man das rechtssystem nicht einfach dazu [...] mehr...
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