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03.05.2010
 

US-Fluggesellschaften

United und Continental planen Luftfahrt-Giganten

Continental-Maschine: Zusammen hätte der Konzern eine Flotte von 693 FlugzeugenZur Großansicht
AP

Continental-Maschine: Zusammen hätte der Konzern eine Flotte von 693 Flugzeugen

Die US-Luftfahrtbranche steht vor einer Megafusion: United und Continental Airlines wollen in einem Konzern aufgehen - und die größte Fluggesellschaft der Welt werden. Scheitern könnte der Zusammenschluss allerdings noch am Veto der Kartellbehörden.

Philadelphia - Zwei große amerikanische Fluggesellschaften suchen den Weg aus der Krise: United und Continental Airlines haben 2009 Millionenverluste gemacht. Schon länger hat sich eine Fusion der beiden Unternehmen angekündigt.

Nun steht der Zusammenschluss kurz bevor: Die Verwaltungsräte beider Fluggesellschaften stimmten der Fusion zu, sagen Insider. Das bestätigten beide Unternehmen am Montag: Geplant sei "eine Fusion unter Gleichen". Durch den Zusammenschluss wollen die Airlines pro Jahr bis zu 1,2 Milliarden Dollar sparen.

Gemessen am Verkehrsaufkommen ist United bislang die drittgrößte US-Fluggesellschaft, Continental Airlines Chart zeigen folgt auf Platz vier. Gemeinsam würden sie den bisherigen Weltmarktführer Delta Airlines Chart zeigenablösen.

Das neue Unternehmen soll United Airlines heißen und den Hauptsitz in Chicago haben. Der jährliche Umsatz werde bei etwa 29 Milliarden Dollar liegen. Zusammen hätten United und Continental 90.000 Mitarbeiter und eine Flotte von 693 Flugzeugen.

Hohe Spritpreise, sinkende Passagierzahlen

Die Fusion soll über einen Aktientausch ablaufen. Laut der Nachrichtenagentur Reuters würden 1,05 Aktien des United-Mutterkonzerns UAL pro Continental-Anteilsschein gezahlt. Basierend auf den Schlusskursen von Freitag würde UAL also rund 3,2 Milliarden Dollar für Continental zahlen.

Continental-Chef Jeffery Smisek soll das neue Unternehmen führen, die Fusion könnte allerdings noch an den Wettbewerbsbehörden scheitern. Ein Problem könnten zudem die Forderungen der Piloten werden.

Hohe Spritpreise und sinkende Passagierzahlen hatten im vergangenen Jahr für hohe Verluste bei beiden Unternehmen gesorgt. Continental Airlines verbuchte 2009 ein Minus von 282 Millionen Dollar bei einem Umsatz von 12,6 Milliarden Dollar. Bei der United-Muttergesellschaft UAL waren es sogar 651 Millionen bei einem Umsatz von 16,3 Milliarden Dollar.

Allmählich erholt sich die Branche wieder von den Folgen der Wirtschaftskrise, allerdings suchen viele Airlines Partner. Erst vor zwei Jahren schlossen sich Delta und Northwest Airlines zusammen und verdrängten American Airlines als größte Fluggesellschaft der Welt.

cte/Reuters/apn

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Die neuesten Beiträge:
03.05.2010 von Dominik Menakker: Von wegen Regionalcarrier

Nach derzeitigem Stand hat United 91 Interknotinentalflugzeuge und Continental 83. Hinzu kommen nochmals mind. 25 bestellte 787 bei CO. Macht zusammen 199 Langstreckenflugzeuge. Da können Sie Lufthansa dagegen in der Garage [...] mehr...

03.05.2010 von autocrator: titel

Eher andersrum, Mitarbeiter von CO und UA fliegen meistens non-rev, also für +-0, wenn jetz einer der gechassten trotzdem fliegen muss, und das mit CO oder UA tut, bleibt immer noch was für die Airlines hängen. ---Zitatende--- [...] mehr...

03.05.2010 von LH526: Ist doch ...

bei Delta und Northwest identisch gewesen, wobei die Streckennetze bei UA und CO diverser sind. CO ist im Inland stark, United auf der Langstrecke vergleichbar stärker, absolut betrachtet aber im Interkont nicht an die Größe von [...] mehr...

03.05.2010 von trendy_randy: Nordamerikanische Fluggesellschaften

Die Entscheidung ist nachvollziehbar. Grund der bei allen US-amerikanischen Fluggesellschaften zurück gehenden Passagierzahlen ist jedoch der mangelnde Service sowohl am Boden, als auch in der Luft. Gerade in einer Zeit, in [...] mehr...

03.05.2010 von autocrator: kurzsichtige problemlösung

die fusion bezweckt lediglich, sogenannte "synergieeffekte zu nutzen", sprich einsparungen zu erreichen, v.a. wohl an streichbaren mitarbeiterstellen von dann doppelt besetzten arbeitsplätzen, und über ein aktien- und [...] mehr...

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