Hamburg - Es ist eine äußerst unangenehme Situation, vor allem wenn das Büro eng ist: Einer der Kollegen stinkt! Wie spreche ich das Thema nur an? Die meisten Menschen stehen in einer solchen Lage hilflos da. Wie soll man seiner Nase zu deren gutem Recht verhelfen - ohne den anderen zu kränken?
Viele helfen sich mit Notmaßnahmen. Sie öffnen - sofern vorhanden - die Fenster. Oder sie suchen - im doppelten Sinne - Abstand zu dem übelriechenden Kollegen.
Das persönliche Gespräch unter vier Augen hingegen meiden die meisten. Doch allein das ist die Lösung für alle Beteiligten. Denn der Betroffene weiß oft gar nicht, dass er einen unangenehmen Körpergeruch verbreitet. Schließlich kann man den eigenen Schweiß- und Mundgeruch nur beschränkt wahrnehmen.
Fest steht: Oft lässt sich das Problem auf eine einfache Ursache zurückführen. So können körperliche Erkrankungen zum Teil extremen Schweißgeruch zur Folge haben. Dagegen kann man in der Regel etwas tun, auch Mundgeruch lässt sich effektiv behandeln.
Nur: Der Anstoß muss erfolgen! Einer muss den Mut haben, die Angelegenheit zu thematisieren.
Was auf gar keinen Fall geht:
Aber was soll man dann tun? Es gibt nur eins: Seien Sie mutig - aber mit Fingerspitzengefühl!
Der erste Schritt: Ein vertrauliches Gespräch unter vier Augen vereinbaren. Als erstes die eigenen Beobachtungen konkret benennen ("Gestern, als wir das Projekt xy besprochen haben, fiel mir bei Ihnen ein starker Körpergeruch auf...").
Der nächste Schritt: Schildern Sie im Gespräch, was die Beobachtung bei Ihnen auslöst ("Das führt dazu, dass ich mich abwende, weil es mich belastet...").
Abschluss des Gesprächs: Äußern Sie gegenüber Ihrem Kollegen den Wunsch, dass er zu einem Arzt geht, um sich beraten zu lassen. Falls er nicht glauben möchte, dass er riecht, bitten Sie andere vertraute Menschen, aktiv dem betreffenden Kollegen Rückmeldung zu dessen Körpergeruch zu geben.
Falls Sie der Vorgesetzte des übelriechenden Kollegen sind, können Sie es nicht darauf beruhen lassen. Vereinbaren Sie einen Folgetermin, um Veränderungen gemeinsam "feiern" zu können.

Jeder kennt sie, die kleinen Ärgernisse des Büroalltags. Die Kollegen tratschen statt zu arbeiten, der Chef hat von Tuten und Blasen keine Ahnung - und für Sauberkeit in der Kaffeeküche fühlt sich keiner zuständig.
Wenn es Ihnen ähnlich geht, dann schildern Sie uns Ihre Bürosorgen per Mail , gern auch anonym. Managementberater Dr. Rüdiger Klepsch nimmt sich des Problems an - und gibt Tipps, wie Sie die Situation am besten meistern.
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Deswegen finde ich ein Gespräch unter vier Augen ganz gut - damit es eben NICHT vor anderen diskriminiert. Wie hätten Sie denn solche Probleme sonst gern angesprochen? Sofern ein lösbares Problem als Ursache in Frage kommt [...] mehr...
Hmm.... Vielleicht ist das der Könisgweg? Freundlich fragen, ob die Antiobiotika wirken? "Welche Antibiotika? " "Na, wegen des Heliobacter." mehr...
Was soll dieser Mist denn? Wenn Sie Spaß am Stalken und Schnüffeln haben, sollten Sie zum BND gehen. Es ist sehr schlechter Stil, über einen Forumskollegen in einem Thread auf Basis von Beiträgen in anderen Threads [...] mehr...
Ich verstehe nicht, was Sie wollen. Darf man hier nur schreiben, wenn man Ihrer Meinung ist? Und was meinen Sie mit "auf gleicher Augenhöhe", ich weiss von Ihnen als Person ja auch nichts, obwohl ich mir vielleicht [...] mehr...
Ihre archivierten Beiträge hier im Forum sind schlüssig. Das ahnen ausser mir auch "einige" andere Foristen. Bitte versuchen Sie Ihre Beiträge nicht im nachhinein herunterzuspielen. Sonst können wir nicht auf [...] mehr...
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