London/Frankfurt - Nur fünf Tage nach der Einigung auf den Milliarden-Rettungsschirm für den Euro sind der Kurs der europäischen Gemeinschaftswährung und die Börsen in Europa erneut unter Druck: Der Euro ist am Freitag auf den tiefsten Stand seit November 2008 gesunken.
Die Talfahrt der Gemeinschaftswährung hält damit trotz zusätzlicher Sparmaßnahmen und Steuererhöhungen in Spanien und Portugal und der Rückendeckung durch die
Europäische Zentralbank (EZB) an. Zeitweise sank der Euro
bis auf 1,2433 US-Dollar. Auch gegen Mittag notierte die Gemeinschaftswährung noch unter der 1,25-Dollar-Marke. Die EZB hatte den Referenzkurs am Donnerstag noch auf 1,2587 (Mittwoch: 1,2686) Dollar festgesetzt.
Gold kostet mehr als tausend Euro
Geschürt wird die Skepsis von hochrangigen Bankmanagern. So sagte Deutsche-Bank-Chef Josef Ackermann über die Schuldenkrise Griechenlands in der ZDF-Sendung "Maybrit Illner": "Ob Griechenland über die Zeit wirklich in der Lage ist, diese Leistungskraft aufzubringen, das wage ich zu bezweifeln."
Auch an den Aktienmärkten herrschte am Freitag Unruhe, die großen Indizes weiteten im Laufe des Vormittags ihre Verluste aus. Der Leitindex Dax
fiel mehr als ein Prozent, blieb aber über der Marke von 6000 Punkten. Auch der MDax
gab knapp zwei Prozent nach. Für den TecDax
ging es um ein Prozent nach unten.
Anleger stürzten sich dagegen in als krisensicher geltende Werte: Der Goldpreis erreichte am Freitag Rekordhöhen von mehr als tausend Euro. Seit der Eskalation der Griechenland-Krise im April erreicht der Preis für das Edelmetall immer wieder neue Spitzenwerte.
lgr/AFP/dpa
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Kaum lässt man euch Verschwörungstheoretiker mal wieder ein paar Tausend Beiträgen alleine, fangt ihr schon wieder an den dümmsten Mist zu posten. Die EZB kann nichts auf- oder abwerten. Habe ich an anderer Stelle schon oft [...] mehr...
Es gibt ein seltenes Dokument der Wahrheit, das ist der Schlussbericht des BIZ 77. Jahresberichtes. Selten habe cih aus diesen Kreisen etwas aufrichtigeres gelesen als das. Und das sollten sich die Glaubenskrieger genau anlesen: [...] mehr...
Genau, auf S.1 kann man gut sehen, dass das Volumen stabil ist, kein Einbruch. Ca. 600 Billionen US $. Es gibt auf Derivateniveau kein Hedging mehr. Derivate sind Wetten, es macht keinen Sinn in 2 Richtungen zu wetten, [...] mehr...
Ich habe etwas vergessen: Investitionenn in Derivate ist kein Oximoron, denn ohne Beteiligter zu sein, kann ich Derivate erwerben ohne direkt daran beteiligt zu sein und eine neue Wette aufmachen. rolli mehr...
Bezüglich der Derivateentwicklung sehen Sie bitte hier http://www.bis.org/publ/otc_hy1005.pdf?noframes=1 und vergleichen diesen Bericht mit dem trienalen Bericht von 2007. Ein gutes Zahlenwerk. Sie sehen das ganze zu [...] mehr...
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