Frankfurt am Main - Der Dax ist mit deutlichen Verlusten in den Handel gestartet. In den ersten Minuten nach Börsenstart stürzte der Leitindex 2,7 Prozent in die Tiefe, gegen Mittag tendierte er zeitweise sogar mehr als drei Prozent im Minus. Auch MDax
und TecDax
verloren deutlich.
Auch an anderen europäischen Börsen setzt sich die Talfahrt fort. Der EuroStoxx 50
fiel um gut drei Prozent, der französische Cac 40 und der Londoner FTSE 100
sanken um mehr als zwei Prozent.
Zuvor waren die Kurse schon an den Börsen in Asien nach unten gerasselt. In Tokio brach der Nikkei
am Ende um über drei Prozent auf ein Sechsmonatstief ein, auch China und Hongkong mussten deutlich fallende Kurse verkraften.
Auch an der New Yorker Wall Street schlossen die Kurse am Montag schwächer. Der Dow Jones
sank um 1,2 Prozent auf 10.067 Punkte. Der Nasdaq
verlor 0,7 Prozent auf 2214 Zähler.
Händler nannten für die miese Stimmung zwei Gründe: Manche verwiesen auf neue politische Unsicherheit nach der Androhung eines gemeinsamen Seemanövers der USA und Südkoreas gegen Nordkorea. Die meisten jedoch machten die anhaltenden Risiken in der Euro-Zone, die am Wochenende mit der Verstaatlichung einer spanischen Sparkasse erneut deutlich geworden seien, für die Verluste verantwortlich.
Der Internationale Währungsfonds (IWF) forderte Spanien zudem zu schnellen und weitreichenden Reformen auf. Die Erholung des Landes von der Wirtschaftskrise sei bisher schwach gewesen, heißt es in einem am Montag veröffentlichten Bericht. Der IWF fordert vor allem Reformen auf dem Arbeitsmarkt und eine Konsolidierung des Bankensektors.
Euro verliert deutlich
Der Euro wurde am Morgen schwächer zu 1,2272 Dollar gehandelt, nachdem die Europäische Zentralbank (EZB) am Montag einen Referenzkurs von 1,2360 Dollar festgestellt hat. Händler erwarten für die Gemeinschaftswährung einen anhaltenden Abwärtstrend.
Im Dax notierten alle Titel leichter. Stärkster Verlierer waren Infineon
mit einem Minus von mehr als fünf Prozent. Papiere von ThyssenKrupp
gaben zwischenzeitlich gut vier Prozent nach. Aktien von BASF
verbilligten sich um fast vier Prozent.
Im TecDax führte Aixtron
die Verlierer mit einem Minus von mehr als sieben Prozent an. Papiere von Centrotherm
fielen ebenfalls um knapp sieben Prozent. Aktien von Singulus
büßten fast sechs Prozent ein.
Nachdem an der Wall Street am Vorabend vor allem Finanzwerte unter Druck geraten waren, ging es auch für die Papiere deutscher Banken und Versicherungen im frühen Handel nach unten. Aktien der Deutschen Bank
verloren knapp drei Prozent, Papiere der Commerzbank
sanken um knapp zwei Prozent, ebenso Papiere der Allianz
.
ssu/apn/ddp/Reuters
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Die Zahlen sind bedenklich. Das Argument(einiger Votanten.) die Staatsschulden Spaniens seien noch relatif tief,ist kein die Märkte beruhigendes Argument. Das kann sich sehr schnell ändern,zur Erinnerung, der Auslöser der [...] mehr...
Worum es hier viel eher geht, ist die langfristige Perspektivelosigkeit der spanischen Wirschaft. Da nutzt es auch nix, wenn gerade momentan die Staatsverschuldung unter der des europäischen Durchschnitts liegt. Reale Daten [...] mehr...
Früher oder später schlägt unvermeidlich jede verbockte Realwirtschaftstätikeit auf das Finanzsistem durch. Da helfen weder Gebete noch Beschwörungen. Man darf ja gespannt sein was den Kaffeesatzlesenden Gesundbetern noch so [...] mehr...
Der Artikel ist ja super....wusste gar nicht dass man das Niveau der Bildzeitung noch unterbieten kann. Aber Libertad Digital ist ja auch nicht wirklich fuer objektive Berichterstattung bekannt. Man kann sich die Daten auch [...] mehr...
Und der Normalbürger zahlt und zahlt und zahlt. Und wenn dieser sich dann vom Staat Unterstützung holen muß, wird der Normalbürger auch noch von den Profiteuren als Schmarotzer beschimpft. Hier geht es wohl nur noch um die Gier [...] mehr...
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