Frankfurt am Main - Es war ein Test für die Bankenbranche - und er ist besser ausgefallen als erwartet: Die Europäische Zentralbank hat am Donnerstag nur 78 Finanzinstituten aus dem Euroraum rund 111 Milliarden Euro für die kommenden sechs Tage geliehen - und damit deutlich weniger Geldhäusern als erwartet.
Das Signal, das davon ausgeht, ist bedeutender, als auf den ersten Blick erkennbar: Denn am Donnerstag war der sogenannte Jahrestender der Zentralbank ausgelaufen, über den sich im vergangenen Sommer mehr als 1000 Banken zu Billigzinsen 442 Milliarden Euro geliehen hatten. Institute, die nach Ablauf des Jahres immer noch frisches Geld brauchten, mussten an diesem Donnerstag ihre Kreditlinie zwar zunächst begleichen, konnten sich dann aber sofort erneut bei der EZB bedienen.
Die große Frage war jetzt: Müssen viele Banken das EZB-Angebot annehmen? Oder leihen sich die Kreditinstitute wieder untereinander Geld? Denn gerade Letzteres hatten die Banken während der Finanzkrise kaum noch gemacht. Die Sorge der Geldhäuser war groß, dass der Kreditnehmer möglicherweise auf einem Berg Ramschpapieren saß.
Ein erster Probelauf war bereits am Mittwoch gut verlaufen
Bankenexperten sehen in den aktuellen Ereignissen nun eine Wende zum Besseren: "Insgesamt zeigt sich, dass die europäischen Banken nicht mehr mit dem Rücken zur Wand stehen", sagte DekaBank-Experte Karsten Junius. Zuversichtlich stimmt Junius vor allem die vergleichsweise geringe Anzahl von Banken, die sich an dem Geschäft beteiligt haben. "Dies ist deutlich weniger als beim heute auslaufenden Jahrestender."
Ein erster Probedurchlauf war bereits am Mittwoch gut verlaufen. 171 Banken hatten sich bei der EZB insgesamt knapp 132 Milliarden Euro frisches Geld für drei Monate geliehen. Dies war zwar ein neuer Rekord beim Drei-Monats-Geld, aber Analysten hatten mit einer Gesamtsumme von bis zu 250 Milliarden Euro gerechnet. Offensichtlich waren die Banken doch nicht so klamm - ein gutes Zeichen. "Insgesamt scheinen die Banken wieder etwas mehr Vertrauen zueinander zu fassen", sagte Junius.
Auch aus Spanien kam ein positives Signal: Das Land konnte sich erneut erfolgreich am Kapitalmarkt refinanzieren. Insgesamt nahm das Land 3,5 Milliarden Euro mit fünfjährigen Anleihen auf. Das Ergebnis lag am oberen Rand der Erwartungen.
yes/AFP/dpa-AFX/Reuters
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… ist aber in dem Artikel nicht zu lesen. Drehen sie doch den Spieß mal um. Der Bundesbüger hat Angst und spart und die banken rücken kein Geld mehr an Unternehmen raus … das verbessert die Liquidität und man muss ich keine Fixe [...] mehr...
Kann ich nicht verstehen. Aber ich bin gerne bereit zu helfen. Ich bin bereit eine Milliarde zu nehmen. Bankdaten auf Anfrage. mehr...
Die Regierung regiert "auf Sicht", die Experten prognostizieren "auf Sicht" und die Zeitungen plappern alles nach, wie es gerade kommt, frei nach dem Motto: Was interessiert mich mein Geschreibsel von gestern. mehr...
Sie suggerieren aber auch gerade, als wäre wieder alles Tutti-Kompletti und als hätte es nie einen Crash gegeben. mehr...
Ich denke der Weltuntergang des Papiergeld steht kurz bevor ? ... und die neue 'DM' ist schon angedruckt ? Zudem haben zig Experten frisches GOLD empfohlen ... selbst die Zahnärzte. Unglaublich diese Vertrauen der Banken [...] mehr...
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