Berlin - Ein Dementi sieht anders aus: Die Bundesregierung hat Berichte zurückgewiesen, denen zufolge die Atomwirtschaft für längere Kraftwerkslaufzeiten jährlich bis zu fünf Milliarden Euro zahlen sollen. Vize-Regierungssprecher Christoph Steegmans verwies am Freitag in Berlin darauf, dass die Ausgestaltung des künftigen Energiekonzepts noch in Arbeit sei. "Dementsprechend sind auch sämtliche Fragen, wie hoch am Ende eine Gewinnabschöpfung bei einer Laufzeitverlängerung ausfallen wird, derzeit noch unbeantwortet."
Damit ist das Thema jedoch nicht vom Tisch. Allerdings könnte die Abgabe etwas anders ausfallen, als die "Süddeutsche Zeitung" und die Nachrichtenagentur Reuters berichtet hatten. Ihren Informationen zufolge soll die neue Abgabe für die Förderung erneuerbarer Energien - etwa für den Ausbau von Ökostrom - bereitgestellt werden. Die Regierung verlange dies als Gegenleistung für eine Verlängerung der Atomlaufwerkszeiten.
An den Märkten kamen die Berichte über eine neue Abgabe jedenfalls nicht gut an. Aktien des Energiekonzerns E.on
gaben um mehr als 2,7 Prozent nach - und fielen damit ans Dax-Ende
. Papiere von RWE
büßten ebenfalls weit mehr als zwei Prozent ein.
Auch an der Brennelementesteuer arbeitet die Bundesregierung noch. Sie soll dem Bund jährlich 2,3 Milliarden Euro bringen und der Sanierung des Haushalts dienen. Ob die Brennelementesteuer in der vorgesehenen Form kommen wird, ist allerdings offen. Der Sprecher des Finanzministeriums, Michael Offer, sagte, mit den Stromkonzernen würden weiterhin Gespräche über eine alternative Lösung geführt.
Die Atomwirtschaft lehnt die Steuer ab und möchte stattdessen einen Teil ihrer Zusatzgewinne in einen Fonds einzahlen. Finanzielle Abstriche schließt Offer allerdings auch für den Fall eines Alternativmodells aus: "Die 2,3 Milliarden sind gesetzt."
yes/dpa
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Vielleicht mal an der Zeit, meinen Beitrag zu lesen und nicht reflexartig loszuschreien. In meinem Beitrag war nicht die Rede von der Studie der alten Herren über die Schönheit der Atomtechnologie. mehr...
Kernfusionsreaktoren haben einen entscheidenen Nachteil. Sie funktionieren (noch) nicht. Wann und ob sie jemals Energie liefern können ist unbekannt. Natürlich sollte man die Kernfusion weiter erforschen. Aber man soll nicht [...] mehr...
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Aber ostap, vielleicht mal an der Zeit die Studie der Deutschen Physikalischen Gesellschaft - sparen Sie sich den pathetischen Anpinkelversuch, das einzige das dabei nass wird ist Ihr Hosenbein - auch zu lesen. Da hat es auch [...] mehr...
Er liegt dabei im normalen Rahmen. Auch andere Anlagen lohnen sich erst nach mehr als 10 Jahren. Das Hauptproblem dürfte der Verkäufer gewesen sein, der die Werte des ITW als machbar bezeichnet hat. Der Jahresertrag ist [...] mehr...
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