Düsseldorf - Der Energiekonzern E.on
hat im ersten Halbjahr nach einem starken Jahresauftakt deutliche Umsatz- und Ergebnissteigerungen verbucht. In fast allen Märkten sei es zu Verbesserungen gekommen, teilte das Düsseldorfer Dax-Unternehmen am Mittwoch mit. Dabei profitierte E.on von der Wirtschaftserholung und dem langen Winter. Mit Blick auf die energiepolitischen Unsicherheiten und den Gasmarkt bleibt der Konzern zunächst bei seiner Prognose höchstens knapp steigender Gewinne im Gesamtjahr.
In den ersten sechs Monaten steigerte der Energiekonzern seinen Umsatz gegenüber dem Vorjahr um sieben Prozent auf 44,3 Milliarden Euro. Das um Sondereffekte bereinigte Ergebnis vor Zinsen und Steuern stieg um elf Prozent auf 6,1 Milliarden Euro. Bereits im ersten Quartal hatte es um 20 Prozent zugelegt.
Der als Basis für die Dividendenausschüttung dienende bereinigte Konzernüberschuss fiel dagegen um ein Prozent auf 3,3 Milliarden Euro. Das Unternehmen verwies zur Begründung des Rückgangs auf höhere Steueraufwendungen und Zinszahlungen. Die Vorjahresbasis wurde von dem Konzern um das verkaufte US-Geschäft bereinigt, welches E.on in diesem Jahr als nicht fortgeführtes Geschäft behandelt.
mik/ddp/dpa
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