Washington - Andauernde Sicherheitsverstöße nach einem tödlichen Unfall kommen den ohnehin in der Kritik stehenden britischen Ölkonzern BP teuer zu stehen. Das Unternehmen muss 50,6 Millionen Dollar (39,5 Millionen Euro) zahlen, weil es in seiner Raffinerie in Texas City die Sicherheit nach einer schweren Explosion nicht ausreichend verbessert hat. Vor fünf Jahren waren hier 15 Arbeiter gestorben und 170 verletzt worden.
"Die Höhe der Strafe spiegelt in gerechter Weise BPs Missachtung der Arbeitsplatz-Sicherheit wider", sagte US-Arbeitsministerin Hilda Solis. BP verpflichtete sich im Rahmen eines Vergleichs zusätzlich, in den kommenden Jahren (bis 2016) rund 500 Millionen Dollar in den Schutz der Mitarbeiter in der Raffinerie zu stecken.
Derzeit läuft noch ein Verfahren um eine Strafzahlung von 30 Millionen Dollar, mit der 439 neue "mutwillige" Missachtungen von Sicherheitsvorschriften an der Raffinerie in Texas geahndet werden sollen.
"Wir haben die Sicherheit unserer Anlagen in Texas City über die vergangenen fünf Jahre bereits deutlich verbessert", sagte der Chef des BP-Raffineriegeschäfts in den USA, Steve Cornell. Mehr als eine Milliarde Dollar seien in die Maßnahmen geflossen.
Die Raffinerie ist momentan aber das kleinere Problem des Konzerns. Die Beseitigung der Schäden aus der Ölpest im Golf von Mexiko hat BP bislang sechs Milliarden Dollar gekostet.
otr/AP/dpa
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hoffentlich geht der Münchhausen-Verien zugrunde. mehr...
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