Gütersloh - Die Werbeeinnahmen steigen kräftig, die Sparprogramme wirken: Bertelsmann hat die Krise überstanden - und meldet für das erste Halbjahr wieder satte Gewinne. Unterm Strich erwirtschafte Europas größter Medienkonzern 246 Millionen Euro. Im Vorjahreszeitraum hatte der Konzern noch einen Verlust von 333 Millionen Euro ausgewiesen.
Der Betriebsgewinn (Operating Ebit) sei auf 755 von zuvor 497 Millionen Euro gestiegen und habe damit einen neuen Rekordwert erreicht, teilte Bertelsmann am Dienstag mit. Davon stellte die Fernsehtochter RTL Group allein gut eine halbe Milliarde Euro. Daneben gehören unter anderem der Hamburger Zeitschriftenherausgeber Gruner und Jahr und der Buchverlag Random House zum Konzern. Der Umsatz zog in der ersten Jahreshälfte auf 7,4 (Vorjahreszeitraum: 7,1) Milliarden Euro an.
Dank der guten Geschäfte erhöht Konzernchef Hartmut Ostrowski die Prognose. Der Jahresüberschuss dürfte nun 500 Millionen Euro übersteigen, hieß es. Bislang waren lediglich 400 bis 500 Millionen Euro in Aussicht gestellt worden. Allerdings sei noch unsicher, wie das Werbegeschäft im wichtigen vierten Quartal laufen werde.
yes/dpa-AFX/Reuters
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