Mainz - Rewe will etwas für sein grünes Image tun. Ex-Außenminister und Grünen-Altvorderer Joschka Fischer soll der Lebensmittelgruppe jetzt sagen, was sie bei den Themen Umwelt- und Sozialverträglichkeit künftig besser machen kann. "Wir freuen uns sehr, dass wir Joschka Fischer als Berater für die nachhaltige, zukunftssichere Aufstellung unseres Unternehmens gewonnen haben", sagte Konzernchef Alain Caparros am Montag in Mainz.
Als ausgewiesener Experte für weltweite Nachhaltigkeitstrends genieße der Ex-Politiker einen ausgezeichneten internationalen Ruf, fügte Caparros hinzu. Die Rewe-Gruppe wolle mit Fischers Hilfe etwa ausloten, wie die Palette an Ökoprodukten erfolgreich vergrößert oder in den Filialen mehr Energie gespart werden könne.
Den Vorwurf, als ehemaliger Politiker zum grünen Aushängeschild der Industrie zu werden, will der Ex-Außenminister nicht gelten lassen: "Es handelt sich hier um eine strategische Orientierung, die letztendlich auf ökologische Glaubwürdigkeit gründen muss, und eben nicht um eine Werbeaktion."
Es ist bereits der vierte Großauftrag für Fischer, der sich vor vier Jahren aus der Politik verabschiedet hatte. Doch aus der Rente mit 58 wurde nichts. Im vergangenen Jahr gründete er die Beratungsfirma Joschka Fischer & Company zusammen mit seinem Geschäftspartner Dietmar Huber, dem ehemaligen Fraktionssprecher der Grünen im Bundestag.
Seinen ersten Auftrag erhielt er von den Energieversorgern RWE und OMV. Als politischer Berater soll er den Unternehmen beim geplanten Bau der 3300 Kilometer langen Nabucco-Pipeline helfen, die Erdgas vom Kaspischen Meer über die Türkei nach Europa transportieren soll. Wenig später bekam er einen weiteren Großauftrag, ausgerechnet von Autokonzern BMW. Auch Siemens lässt sich in außenpolitischen und unternehmensstrategischen Fragen von Fischer beraten.
kim/apd/dpa
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Sollte etwa jemand die genetische Struktur des typischen Wald- und Wiesendemagogen aus den Komödien des Aristophanes herausdestilliert haben und in besagtem Joseph F. zum Leben erweckt haben? Ja, im 19. Jahrhundert haben die [...] mehr...
ja nun auch nicht. Leider haben die Grünen den Fehler begangen, Leute wie J.F. seinerzeit auf Gedeih und Verderb zu unterstützen, statt ihre politischen Akzente in die Regierung Schröder einzubringen. Stattdessen haben sie sich [...] mehr...
alle gruenen grundsaetze verraten. mehr...
da soll noch einer behaupten,die grünen zerstören den staat.im gegenteil:wenn es ums geldverdienen geht,machen sie inzwischen guidos truppe ernsthaft konkurrenz.im gegensatz zur fdp machen sie das aber nicht plump-dumm [...] mehr...
Endlich ist der Joschka erwachsen geworden. Ein bisschen spaet , aber besser spaet als nie. Seine Pension reicht wohl auch nicht aus, um seine zahlreichen Ex-Ehefrauen zu unterhalten. Goennt ihm doch ein bisschen zusaetzliches [...] mehr...
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