Wirtschaft



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06.09.2010
 

Burger für Muslime

Rechtsextreme Partei verklagt Fast-Food-Restaurant

Halal-Burger: Rechte in Frankreich fühlen sich diskriminiertZur Großansicht
AP

Halal-Burger: Rechte in Frankreich fühlen sich diskriminiert

Die Burger-Kette Quick will muslimische Kunden in Frankreich mit einem speziellen Angebot anlocken. Das sorgt für Ärger bei den Rechtsextremen, die jetzt Klage eingereicht haben - die Aktion diskriminiere Nichtmuslime.

Straßburg - In Frankreich leben mehr als fünf Millionen Muslime - eine Zielgruppe, die die Schnellimbisskette Quick mit einem speziellen Angebot für sich gewinnen will: Hamburger, die nach dem islamischen Reinheitsgebot zubereitet werden.

Eine Geschäftsidee, gegen die jetzt die rechtsextreme Partei Alsace d'Abord klagen will. Die kuriose Begründung: Das Angebot der belgischen Imbisskette sei eine Diskriminierung für Nichtmuslime. Eine solche Diskriminierung verbiete das französische Strafrecht, sagte der Vorsitzende der rechten Partei, Jacques Cordonnier, am Montag in Straßburg.

Quick hatte zunächst in acht Restaurants die Produktion probeweise auf die islamisch statthaften Mahlzeiten umgestellt, unter anderem in den südfranzösischen Städten Marseille und Toulouse. Mittlerweile werden Hamburger mit "Halal"-Fleisch in 22 Filialen angeboten. Zwei davon befinden sich im Elsass - hier hat die Partei, ein regionaler Ableger der französischen Front National, nach eigenen Angaben rund 300 Mitglieder.

kim/AFP

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insgesamt 85 Beiträge zum Forum...
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10.09.2010 von Diomedes: Voltaire darf bei dieser Debatte natürlich nicht fehlen...

Denn bereits vor fast 300 Jahren hat der Fürst der Aufklärung den Stab über den Mohammedanismus gebrochen: "Doch dass ein Kamelhändler in seinem Nest Aufruhr entfacht, dass er seine Mitbürger glauben machen will, dass er sich [...] mehr...

08.09.2010 von kyon: Rational oder irrational - das ist hier die Frage!

Meine Einstellung hat nichts mit Arroganz zu tun, sondern mit aufgeklärtem Denken. Wenn Ihr jüdischer Nachbar nur das Fleisch von Wiederkäuern mit durchgespaltenen Hufen ißt, weil es sein Gott so möchte, dann erlaube ich mir [...] mehr...

08.09.2010 von Kermit2: .

Genau der Meinung bin ich auch, das Schächten bei weitem nicht so brutal ist wie das Vorgehen in unseren Schlachthöfen !!!!! mehr...

07.09.2010 von tweet4fun: Nein!

Geringschätzung ist ein Ausdruck von Arroganz und Ignoranz! Wenn Sie sich damit wohlfühlen - bitte. Was ist denn das Problem? Sie nennen es "Reinheitswahn". Dann müssen Sie sich vorhalten lassen, daß es in unserer [...] mehr...

07.09.2010 von flr2: .

Ersteres ist auch o.k. (und wird praktiziert; siehe Beitrag #9). Aber natürlich ärgern sich diejenigen, die weiterhin gerne die Auswahl hätten, jetzt erst einmal. Ich kann es verstehen. mehr...

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