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10.09.2010
 

Drohender Bankrott

Hypo Real Estate bekommt neue Staatsmilliarden

Berliner Filiale der HRE: Entscheidung könnte am Wochenende fallenZur Großansicht
dapd

Berliner Filiale der HRE: Entscheidung könnte am Wochenende fallen

Neue Hiobsbotschaft von der HRE: Die marode Immobilienbank steht offenbar schon wieder vor dem Bankrott. Die Bundesregierung muss das Institut mit bis zu 40 Milliarden Euro Staatsgarantien stützen - sonst droht noch vor Monatsende die Pleite.

Berlin/Hamburg - Die Bundesregierung muss die Münchner Immobilienbank Hypo Real Estate (HRE) mit zusätzlichen Staatsgarantien stützen. Das Institut erhält weitere Garantien in Höhe von 40 Milliarden Euro, teilte am Freitagabend der Bankenrettungsfonds Soffin in Frankfurt am Main mit. Der Beschluss sei gefasst worden, um Liquiditätsengpässe auszuschließen. Diese Hilfe erfolgt zusätzlich zu den bereits Ende 2008 garantierten rund hundert Milliarden Euro.

Von der Möglichkeit einer erneuten Stützung des maroden Instituts hatten zuvor bereits die Nachrichtenagentur dpa und das Online-Portal stern.de übereinstimmend berichtet. Nötig ist sie den Berichten zufolge wegen massiver Liquiditätsprobleme der Bank. Im schlimmsten Fall sei die HRE bis zum 22. September zahlungsunfähig gewesen, spätestens aber bis 30. September, berichtete stern.de.

Grund sind demnach unter anderem höhere Risikoaufschläge bei Anleihen kriselnder Euro-Staaten, die von der HRE gehalten werden. Weitere 20 Milliarden werden im Zusammenhang mit der Bad Bank erforderlich, in die die Krisenbank Ende des Monats ihre faulen Wertpapiere auslagern will. Dabei entstünden "Transaktionsrisiken".

Die Bank war durch die weltweite Finanzkrise in massive Bedrängnis geraten und stand zeitweise kurz vor dem Zusammenbruch. Im Herbst vergangenen Jahres wurde sie schließlich komplett verstaatlicht. Das Institut wird derzeit bereits mit Garantien von 103,5 Milliarden Euro gestützt, dieses Volumen wird nun bis zum Jahresende um bis zu 40 Milliarden Euro erhöht.

Erst Mitte der Woche hatte Vorstandschefin Manuela Better auf einer Konferenz in Frankfurt noch zuversichtlich verkündet, die Bank werde nach einem herben Verlustjahr 2011 endlich schwarze Zahlen schreiben. Im vergangenen Quartal verzeichnete die HRE ein Minus vor Steuern von 395 Millionen Euro.

Wegen der unerwarteten neuen Stützungsforderungen hatte der Lenkungsausschuss stern.de zufolge bereits am Donnerstagabend erstmals beraten. In ihm sitzen unter anderem Staatssekretäre des Finanz-, Wirtschafts- und Justizministeriums sowie ein Vertreter des Kanzleramts. Die Beamten müssen bis Sonntag das Einverständnis ihrer jeweiligen Minister einholen.

can/dpa/AFP/apn

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insgesamt 303 Beiträge zum Forum...
Die neuesten Beiträge:
14.09.2010 von LeseFuchs: Traumkombination

So langsam sollte auch der letzte Wähler kappieren, dass Schwarz/Geld kein Traum, sondern ein Albtraum für Deutschland ist!!! Wenn Guido gegen den Sozialismus wettert und dann Firmen und Banken nur noch funktionieren wenn sie [...] mehr...

13.09.2010 von jocurt1: Wenn "Die Wolke" Realität wird

brauchen wir uns um diese Regierung keine Sorgen machen. Die sind dann auf den Bahamas. Und ehrlich, ich wünsche diesen arroganten A.... in Süddeutschland das unterdessen. Obwohl es Wahnsinn ist. Soviel Arroganz gepaart [...] mehr...

13.09.2010 von Schleswig:

Nebenbei, die ist die Bundesregierung mit 8 Milliarden schon in die Bürgschaft für die HRE gegangen. Kommt zu den immensen Schulden noch dazu. Wir zahlen die Zinsen. An Rückzahlung ist eh nicht zu denken. mehr...

12.09.2010 von hook123: Vertrauen ist gut...

Gut auf die Propaganda gelauscht! Gott sei Dank ist Bürgen ja immer eine sichere Sache, insbesondere dann wenn der Bürge oder im Falle des Staates die handelnden Politiker nicht den allergeringsten Dunst davon haben, für welche [...] mehr...

12.09.2010 von hook123: Träumer!

Jede Wette dagegen, dass bei der nächsten BT-Wahl wir wieder unser Showkanzlerin hochleben lassen, selbst wenn bis dahin noch 500 Milliarden in irgendwelche Kreditinstitute gepustet wird. Das Erinnerungsvermögen des Wählers ist [...] mehr...

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