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Lebensmittelskandal: Tausend Tonnen falsch deklariertes Fleisch nach NRW geliefert

Fleischprobe in einem Labor (Archivbild): Prüfung auf Gesundheitsgefahren Zur Großansicht
DPA

Fleischprobe in einem Labor (Archivbild): Prüfung auf Gesundheitsgefahren

Der Pferdefleischskandal ist größer als bislang angenommen. Rund tausend Tonnen falsch deklarierte Waren sollen nach Nordrhein-Westfalen geliefert worden sein. Die Behörden überprüfen nun erneut Proben auf mögliche Gesundheitsgefahren.

Hamburg/Düsseldorf - Von den verdächtigen Fleischlieferungen aus den Niederlanden ist viel mehr nach Nordrhein-Westfalen gegangen als bislang angenommen. Demnach sind rund 1030 von den 28.000 Tonnen, die ein Schlachthof seit 2012 als Rindfleisch etikettiert und mit Pferdefleisch vermengt geliefert haben soll, nach NRW gelangt. Das teilte das NRW-Verbraucherschutzministerium in Düsseldorf mit.

Zunächst war lediglich von 19 Tonnen falsch deklariertem Fleisch die Rede, später von 28 Tonnen. Betroffen sind nun 34 Betriebe in 19 Kreisen. Hinweise auf Gesundheitsgefahren gebe es derzeit nicht, sagte ein Sprecher. Dies müsse aber weiter geprüft werden.

Im Verdacht steht in dem Skandal eine Großschlachterei in der niederländischen Provinz Gelderland. Das Unternehmen soll zwei Jahre lang minderwertige Ware vertrieben haben. Vor einem Jahr hatte nicht deklariertes Pferdefleisch in Fertigprodukten in mehreren europäischen Ländern einen Skandal ausgelöst: Von den vorgesehenen Gegenmaßnahmen der EU sind seither nur wenige umgesetzt worden.

bos/dpa

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insgesamt 19 Beiträge
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1. Da kriegt
FairPlay 25.02.2014
man es ja mit der Angst zu tun. Was soll, was kann man noch kaufen? Machen die zuständigen Staatlichen Kontrollorgane ihre Arbeit nicht ? Haben diese nicht die Pflicht, Verbraucher zu schützen? Man weiß wirklich nicht wem und was man noch vertrauen kann !
2. Keine Überraschung
extraball 25.02.2014
Die Regierung hat schon vor zehn Jahren beschlossen, Verbrechen dieser Art nicht zu bestrafen. Ein Guido Westerwelle hat das ganz offen live im Fernsehen gesagt. Ihr habt die C-Parteien trotzdem gewählt, also löffelt auch Eure Pferdecremesuppe brav aus...
3. macht endlich Nägel mit Köpfen
Meckerliese 25.02.2014
Und setzt die ganze Verbrecherbande für mindestens 10 Jahre hinter Gitter. Mal sehen ob das nicht wirkt bei Nachahmungstätern. Dazu noch das Vermögen der Herrschaften einziehen und basta.
4.
beladinon 25.02.2014
Hmmm Lecker. Mett halb und halb zum kleinen Preis. Wenns nach mir geht können sie deklarieren und weiter verkaufen. Zum wegwerfen ist's zu schade.
5. Fleischskandal
carlito61 25.02.2014
Zitat von FairPlayman es ja mit der Angst zu tun. Was soll, was kann man noch kaufen? Machen die zuständigen Staatlichen Kontrollorgane ihre Arbeit nicht ? Haben diese nicht die Pflicht, Verbraucher zu schützen? Man weiß wirklich nicht wem und was man noch vertrauen kann !
Es wäre eher an der Zeit wenn sich die Verbraucher selber schützen würden. Immer ist das Geheule nach dem "Staat" gross wenn die Oposition nicht in der Lage ist sich zu bewegen. Solange der Konsument Dreck kauft und Verzehrt, wird es den Selbigen auf dem Markt geben. Mit Qualitätsbewusstsein einkaufen und diese Mogelprodukte meiden. Dann verschwinden auch diverse Skandale vom Markt.
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