Modekette Abercrombie & Fitch feiert erstes Umsatzplus seit Jahren

Lebenszeichen von Abercrombie & Fitch: Die US-Modekette kann ihren Umsatz steigern - allerdings nicht durch die Marke des gleichen Namens. Dafür ist eine Schwesterfirma wieder gefragter.

Tasche von Hollister
DPA

Tasche von Hollister


Die angeschlagene Modekette Abercrombie & Fitch hat im abgelaufenen Geschäftsquartal erstmals seit mehr als drei Jahren ihren Umsatz gesteigert. Wegen der größeren Nachfrage bei der Marke Hollister kletterten die Einnahmen im Zeitraum von November bis Januar um ein Prozent, teilte das Unternehmen mit.

Analysten hatten hingegen mit einem leichten Rückgang bei den seit mindestens einem Jahr geöffneten Geschäften gerechnet. An der Börse kam das Umsatzplus gut an: Der Aktienkurs des Unternehmens stieg um mehr als sechs Prozent.

Konzernchef Arthur Martinez rechnet allerdings mit einem schwierigen Jahr - nicht zuletzt wegen des starken Dollar, durch den die im Ausland erzielten Erlöse an Wert einbüßen.

Die T-Shirts und Blusen von Abercrombie mit großen Markenlogos waren lange bei Teenagern sehr gefragt, verloren dann aber an Attraktivität. Das Unternehmen hat darauf reagiert, indem es etwa in den Hollister-Geschäften Musik und Beleuchtung geändert hat.

Vor rund einem Jahr hatte sich das Unternehmen von seinem umstrittenen Konzernchef Michael Jeffries getrennt. Von ihm stammte die Äußerung, er wolle Dicke und Alte nicht in Kleidern von Abercrombie sehen. Die Äußerung zementierte das elitäre Image des Unternehmens und stieß bei vielen Kunden auf Empörung.

brt/Reuters

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