Alibaba-Debüt am Anleihemarkt Party ohne Ende

Neuer Rekord für Alibaba: Dem chinesischen Onlinehändler gelingt ein spektakulärer Start am Anleihemarkt - mit der größten in US-Dollar notierten Emission eines asiatischen Unternehmens. Der Konzern sammelt acht Milliarden Dollar ein.

DPA

New York/Peking - Erst rund zwei Monate liegt der Rekordbörsengang von Alibaba zurück, er versetzte die Wall Street in beste Laune. Jetzt gibt der chinesische Onlinekonzern den Händlern auf dem Parkett in New York schon wieder Anlass zum Feiern. Das Unternehmen sammelte mit dem Verkauf von Anleihen acht Milliarden US-Dollar ein.

Die Nachfrage nach den Bonds erreichte laut Nachrichtenagentur Bloomberg mindestens 57 Milliarden Dollar. Damit war das Anleihe-Paket mit sieben Tranchen und einer Laufzeit von 3 bis 20 Jahren mehr als siebenfach überzeichnet.

Insidern zufolge muss Alibaba Chart zeigen dabei wegen der großen Nachfrage weniger Zinsen zahlen als ursprünglich angenommen. Die Emission ist die größte in US-Dollar notierte eines asiatischen Unternehmens. Zu den Instituten, die die Emission leiten, gehört auch die Deutsche Bank.

Der chinesische Amazon-Rivale, der den riesigen Markt in der Volksrepublik dominiert, hatte im September in New York mit Einnahmen von 25 Milliarden Dollar den größten Börsengang aller Zeiten hingelegt. Damals hatte es wegen einer Flut von Kaufaufträgen fast zweieinhalb Stunden gedauert, ehe überhaupt ein erster Kurs ermittelt werden konnte.

bos/dpa/Reuters



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blob123y 21.11.2014
1. Na ob sich der da nicht uebernimmt
Denn der Ali ist eigentlich nichts nur eine Haendlerplattform die eigentlich nichts hat ausser computer und Tradingsoftware. Das kann an sich jeder machen der etwas Geld hat.
Das Pferd 21.11.2014
2.
Zitat von blob123yDenn der Ali ist eigentlich nichts nur eine Haendlerplattform die eigentlich nichts hat ausser computer und Tradingsoftware. Das kann an sich jeder machen der etwas Geld hat.
Eben nicht jeder, die "Plattformökonomie" hat leider nur Platz für wenige Anbieter. Alibaba und andererseits Amazon/ebay/Distributoren usw existieren ja nur nebeneinander, weil China einfach noch etwas anders ist. Es gibt da auf jedem Futterplatz letztlich nur Platz für einen Anbieter. Und vielleicht noch einen Zweiten, der schaut wo der Primus Fehler macht.Aber es gibt keinen Platz für ein fünftes Amazon, ebay, Google oder Uber.Das ist ein extremer Konzentrierungsprozess, die Anbieter auf den Plattformen bewegen sich in einem extrem transparenten Markt, Margenverfall ist die Folge. Halte ich nicht für gut, so praktisch diese Riesenplattformen für den Nachfrager sind. Das sit das absolute Gegenteil von "Rheinischem Kapitalismus".Was ich mich frage: Was macht so eine Plattform mit den Riesenmengen eingesammelten Geldes? Auch wenn es die Anleihe derzeit für Lau gibt, wozu?
czdh2012 21.11.2014
3. nicht so einfach
Zitat von blob123yDenn der Ali ist eigentlich nichts nur eine Haendlerplattform die eigentlich nichts hat ausser computer und Tradingsoftware. Das kann an sich jeder machen der etwas Geld hat.
Amazon, Ebay und Paypal sind auch nicht anderes. Facebook ist eigentlich nur ein Web-ICQ mit Blog. Kann jeder machen? Ich glaube nicht. In Deutschland gab es auch viele vergleichbare Plattformen, manchen waren auch erfolgreich, aber wo sind sie heutzutage?
blob123y 21.11.2014
4. Glaub ich nicht
Der primaere Grund warum die alle "hinueber" gingen war weil die wohe Techik kannten aber keinen Verkauf / Marketing. Arbeiten sie mal ein paar Jahre als externen mit Google z.B. dann werden sie feststellen dass dies ein total "lausiger" Laden ist die leben nur weil die ein sehr gutes Marketung haben und die Ersten da waren. Yahoo z.B. ist auch ein derart armseliger Laden der nicht mal die Basis beherrscht usw. was die hatten waren ein paar risikofreudige Leute die uber laengere Zeit Geld reinsteckten sowas gibt es in der EU nicht. Die ganze EU ist auf Staat, kein Risiko, staatliche Subventionen usw. aufgebaut und das laeuft in dem Business nicht. Z.B koennte man auf 5 Jahre gesehen den beiden vorhin genannten enorme Marktanteile abnehmen und nach etwa 3 Jahr satte Profite einstreichen einschliessliche das leidlcihe Problem mit den Verlegern und den Anderen in den Griff gekommen. Aber alle sind zu risikoscheu und wollen kein Geldinvestieren. Mit etwas "Hirnschmalz" kann man die Amis und den Chinesen locker aushebeln, ich weiss wie das geht aber ich kann dies von der Investition nicht "stemmen".
kjartan75 21.11.2014
5.
Zitat von blob123yDer primaere Grund warum die alle "hinueber" gingen war weil die wohe Techik kannten aber keinen Verkauf / Marketing. Arbeiten sie mal ein paar Jahre als externen mit Google z.B. dann werden sie feststellen dass dies ein total "lausiger" Laden ist die leben nur weil die ein sehr gutes Marketung haben und die Ersten da waren. Yahoo z.B. ist auch ein derart armseliger Laden der nicht mal die Basis beherrscht usw. was die hatten waren ein paar risikofreudige Leute die uber laengere Zeit Geld reinsteckten sowas gibt es in der EU nicht. Die ganze EU ist auf Staat, kein Risiko, staatliche Subventionen usw. aufgebaut und das laeuft in dem Business nicht. Z.B koennte man auf 5 Jahre gesehen den beiden vorhin genannten enorme Marktanteile abnehmen und nach etwa 3 Jahr satte Profite einstreichen einschliessliche das leidlcihe Problem mit den Verlegern und den Anderen in den Griff gekommen. Aber alle sind zu risikoscheu und wollen kein Geldinvestieren. Mit etwas "Hirnschmalz" kann man die Amis und den Chinesen locker aushebeln, ich weiss wie das geht aber ich kann dies von der Investition nicht "stemmen".
Soso, wenn Sie das alles wissen, wundere ich mich, dass Sie es nicht wenigstens soweit gebracht haben und die Banken von Ihren Ideen überzeugen konnten. Wenn Sie so schlau sind, dann müssten Sie wenigstens über ein Grundkapital verfügen, weil Sie erfolgreich irgendwo arbeiten. Wenn Sie kein Kapital bisher erwirtschaften konnten, sind das wohl eher große Töne von Ihnen mit wenig dahinter.
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