Madrid/Essen - Auf dem Weg zur Hochtief-Übernahme
gibt es für ACS kein Halten mehr - inzwischen hält der spanische Baukonzern 33,49 Prozent an seinem deutschen Konkurrenten. Dies teilte ACS nach dem endgültigen Auslaufen seines freiwilligen Übernahmeangebots der Hochtief-Anteile am Donnerstag mit.
Mit einem Anteil von mehr als 30 Prozent kann ACS über die Börse Hochtief-Aktien zukaufen und sich so in Ruhe die anvisierte Mehrheit sichern, ohne ein Pflichtangebot vorlegen zu müssen. Die entscheidende Hürde hatte der spanische Konzern bereits Anfang Januar genommen.
ACS hatte angekündigt, seinen Anteil an Hochtief auf mehr als 50 Prozent ausbauen zu wollen. Einen Zeitrahmen dafür hat das Unternehmen bislang nicht genannt. Durch die Übernahme des größten deutschen Baukonzerns wollen die Spanier Europas Nummer eins werden. Der Hochtief-Vorstand wehrt sich mit Nachdruck gegen die Übernahme. Alle Abwehrmaßnahmen hatten die Spanier jedoch bislang nicht stoppen können.
yes/dpa-AFX/Reuters
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