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Marketingkampagne: Adidas und Chinas Regierung machen gemeinsame Sache

Unterricht in einer chinesischen Schule: Fußball als Schwerpunktfach Zur Großansicht
REUTERS

Unterricht in einer chinesischen Schule: Fußball als Schwerpunktfach

China ist für Adidas der zweitgrößte Markt. Nun soll der Umsatz noch weiter steigen: Gemeinsam mit dem Bildungsministerium in Peking plant das Unternehmen eine Marketingkampagne, die Schüler zum Fußballspielen bringen soll.

Chinesische Schüler sollen mehr Fußball spielen: An 20.000 allgemeinbildenden Schulen soll der Sport in den kommenden Jahren als Schwerpunktfach eingerichtet werden. Hinter dieser Nachricht steckt eine Marketingkampagne des chinesischen Bildungsministeriums und des deutschen Unternehmens Adidas - die Lehrpläne, Fortbildungen und Ausrüstungen stellt der Sportartikelhersteller.

Die Vereinbarung mit der chinesischen Regierung soll Adidas helfen, seine Absätze zu verbessern. Denn der chinesische Markt ist unter Sportausrüstern umkämpft, Adidas konkurriert hier mit Nike und lokalen Anbietern wie Li Ning. Im abgelaufenen Quartal steigerte Adidas seine Erlöse in China bis Ende Juni um 19 Prozent auf 564 Millionen Euro. Nike, dessen Geschäftsquartal bereits im Mai endete, erreichte in China ein Plus von 20 Prozent auf umgerechnet 750 Millionen Euro.

brk/Reuters

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insgesamt 4 Beiträge
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1. Wen man da wohl bestechen musste
dirkozoid 19.08.2015
Oder gab es eine öffentliche Ausschreibung?
2. Adidas
t dog 19.08.2015
und der deutsche Staat machen auch gemeinsame Sache. Und?
3. Adidas? Irrelevant.
Bueckstueck 19.08.2015
Was wir aus dieser Meldung entnehmen ist dies: Die KP plant hier den chinesischen Profi-Fussball über kommende Generationen aus der nicht-Existenz zu holen und internationales Prestige zu ernten - so wie sie es mit eigentlich allen anderen Sportarten getan hat, wo China erfolgreich vertreten ist. Und am besten fängt man das an, indem man den Kindern schon in der Schule aufträgt Fussball zu spielen um aus einem möglichst grossen Pool die talentiertesten auszusieben. Zumindest denken das die Betonschädel....
4. Adidas und Menschenrechte
raber 19.08.2015
Natürlich wird irgendwann China eine starke Fussballnation sein. Adidas hilft am Anfang. Allerdings stellt sich die Frage ob Menschenrechte keine Bestandteil der Geschäftspolitik von Adidas sind. Selbst unter dem Argument, dass Nike oder andere Firmen es vielleciht machen würden, ist die Geschäftspolitik jeder einzelnen Firma individuell zu betrachten.
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