Codesharing Air Berlin darf doch gemeinsame Flüge mit Etihad anbieten

Aufatmen bei Air Berlin: Die Fluglinie darf nach Informationen von SPIEGEL ONLINE zunächst untersagte Gemeinschaftsflüge mit der Golf-Airline Etihad nun doch anbieten. Um die endgültige Auslegung der Vorschriften wird aber weiter gerungen.

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Flugzeuge von Air Berlin: Bis März genehmigt
dapd

Flugzeuge von Air Berlin: Bis März genehmigt


Berlin - Die Beschäftigten der zweitgrößten deutschen Fluggesellschaft Air Berlin Chart zeigen können aufatmen - zumindest vorerst. Wie SPIEGEL ONLINE aus Kreisen des Unternehmens erfuhr, haben das Luftfahrtbundesamt und das Bundesverkehrsministerium die von der Firma beantragten Gemeinschaftsflüge (Codesharing) mit ihrem arabischen Partner und Hauptfinanzier Etihad nun doch genehmigt, allerdings zunächst nur für den bevorstehenden Winterflugplan.

Dieser beginnt am 28. Oktober und dauert bis Ende März. Zumindest in diesem Zeitraum dürfen die Partner nun von Berlin aus Kunden beider Airlines in Air-Berlin-Jets zur Drehscheibe der Araber in Abu Dhabi transportieren. Dasselbe gilt für geplante Starts und Landungen in Stuttgart. Auch Anschlussflüge über Berlin hinaus - zum Beispiel nach Madrid, Oslo oder New York - dürfen erst einmal wieder gemeinsam angeboten, beworben und verkauft werden, obgleich nur die Deutschen dort Maschinen auf den Weg schicken.

Die Aufsichtsbehörde hatte in der vergangenen Woche 34 gemeinsam betriebene Flüge zunächst untersagt. Hintergrund des überraschenden Umschwenkens ist nun offenbar ein tiefgreifender Dissens darüber, wie das Luftfahrtabkommen zwischen Deutschland und den Vereinigten Arabischen Emiraten auszulegen ist, das die Verkehrsregeln zwischen den Ländern regelt. Die Air-Berlin-Manager sind der Ansicht, dass die Vorschriften auch Routen wie die nun nachträglich genehmigten zulassen.

Experten des Bundesverkehrsministeriums sind dagegen der Ansicht, dass der Wortlaut vor allem Verbindungen von und nach Berlin ausdrücklich ausschließt. Am Montag soll es ein Treffen von Delegationen beider Länder zu dem Konflikt geben.

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insgesamt 5 Beiträge
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eckawol 16.10.2014
1. Dann geht es ev. bis zum Bundesverwaltungsgericht,
damit die Experten des Bundesverkehrsministeriums engültig einsehen, dass ihre Deutsch-Kenntnisse verbes- serungbedürftig sind.
chopperreidhere 16.10.2014
2. Nur so weiter...
...bis auch der letzte Arbeitsplatz nichts mehr wert ist.
Maha 16.10.2014
3. Was nutzt es Air Berlin wenn
die Langstreckenmaschinen Viehtransporter sind und der Kundenservice nicht als solcher wahrgenommen werden kann. Nie wieder Langstrecke mit deren Maschinen und Kurzstrecke nur wenn es gar nicht anders geht...
dirk.hansen001 16.10.2014
4. ??
@chopperreidhere: diese Aussage kann ich jetzt so gar nicht nachvollziehen. Wenn Sie sich mit der Materie beschäftigt hätten, bevor Sie so einen Senf von sich geben, dann wüssten Sie das ausschließlich deutsches Personal auf Air Berlin Flügen diese code share Verbindungen bedient. Wenn es Ihnen lieber ist, servicelos zu fliegen, empfehle ich Ihnen Ryan Air, EasyJet, Condor und German Wings...
dcfuerst 17.10.2014
5. Bananenrepublik Deutschland,die Posse um Air Berlin/Etihad
Da versucht zunächst LH einem Konkurrenten mit Hilfe des Verkehrsministers (Lachnummer) einen Knüppel zwischen die Beine zu werfen. Die "Überprüfung" der bereits 6 mal erteilten Genehmigung brachte babei das (vorhersehbare) Ergebnis, man hatte 6 mal die falsche Entscheidung gefällt.... Wie dumm sind die Beamten beim LBA eigentlich? Aufgrund der Reaktion vom Golf rudert man nun zurück und versucht das Gesicht zu wahren, indem man die Genehmigung nur für diesmal "vorläufig" erteilt. Und LH stellt alle Flüge nach Abu Dhabi ein..., ein Schelm wer Böses dabei denkt. Ein Vorgehen dieser Art kann man sich anderswo vorstellen, aber hier in Deutschland, wo Verlässlichkeit oberstes Gebot ist? Fazit: 2 Verlierer, Verkehrsminister und LH, dabei sollte der Verkehrsminister sich überlegen, ob er sich noch einmal vor einen solchen Karren spannen lässt und LH erlebte einen Reinfall bei der Lobbyarbeit.
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