Brisanter Plan Satzungsänderung könnte Macht der Scheichs bei Air Berlin sichern

Eigentlich hält Etihad leidglich eine Minderheitsbeteiligung an Air Berlin. Der arabische Großaktionär könnte nach Informationen des SPIEGEL aber bald die Macht bei der Fluggesellschaft übernehmen - ohne seinen Anteil aufzustocken.

Air-Berlin-Maschine: Regelung könnte als Einfallstor für Etihad wirken
REUTERS

Air-Berlin-Maschine: Regelung könnte als Einfallstor für Etihad wirken


Die arabische Fluglinie Etihad könnte bei Air Berlin Chart zeigen bald noch größeren Einfluss gewinnen – ohne ihren knapp 30-prozentigen Anteil an Deutschlands zweitgrößter Airline weiter aufzustocken. Auf der Hauptversammlung am 18. Juni sollen nach Informationen des SPIEGEL die Aktionäre Änderungen in der Satzung des Unternehmens beschließen, die wie ein Einfallstor für Etihad wirken.

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Schon jetzt kann das wichtigste Führungs- und Überwachungsgremium, der Verwaltungsrat, Unterausschüsse bilden und auch Außenstehende dorthin entsenden. Bislang durften die dort allerdings nur eine Minderheit stellen. Auch waren die Beschlüsse nur gültig, wenn sie mehrheitlich von ordentlichen Verwaltungsräten getroffen wurden.

Beide Einschränkungen aber sollen nun wegfallen. Theoretisch könnten sich die Araber also über das Einschleusen von Etihad-Getreuen die Macht in den wichtigen Entscheidungsgremien sichern. Ein Air-Berlin-Sprecher wies den Verdacht zurück, der Großaktionär wolle sich so auf Umwegen mehr Durchgriff auf die Fluglinie sichern. Die Neufassung sei nötig, um die Arbeit im Kontrollgremium effizienter zu gestalten. Außerdem sprächen formale Gründe für den Wegfall der Klauseln.

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insgesamt 11 Beiträge
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kumi-ori 06.06.2014
1. warum nicht?
so viel schlimmer als Mehdorn können die Scheichs auch nicht mehr sein
cdrenk 06.06.2014
2. die Armen
AirBerlin ist eine Pleiteairline. Statt sich über das rettende Engagement eines starken Investors zu freuen, reden ein paar Sozi-Dummschwätzer über Einflußverlust. Eben dieser Einfluß hat den Laden in die Pleite geführt....
StörMeinung 06.06.2014
3.
Zitat von cdrenkAirBerlin ist eine Pleiteairline. Statt sich über das rettende Engagement eines starken Investors zu freuen, reden ein paar Sozi-Dummschwätzer über Einflußverlust. Eben dieser Einfluß hat den Laden in die Pleite geführt....
Mit ihren starken Investor kommen aber auch die arbeitsmarktrechtlichen Regeln des Scheichs in das deutsche Wirtschaftssystem ... nicht mir uns!!!!!!!!!
kerzenständer 06.06.2014
4. StörMeinung
Deutsches Sprach schweres Sprach....
DMenakker 06.06.2014
5.
Zitat von StörMeinungMit ihren starken Investor kommen aber auch die arbeitsmarktrechtlichen Regeln des Scheichs in das deutsche Wirtschaftssystem ... nicht mir uns!!!!!!!!!
Und wie kommen Sie auf diese überaus brillante Idee? Wahrscheinlich wegen Opel ( Amis ) oder Daimler ( auch Araber ). Überall wo die bösen bösen Jungs die Finger drin haben werden ja nur noch 3,50 die Stunde bezahlt.... Denken!!!!
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