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Sommersaison: Etihad rechnet mit weiterer Erlaubnis für Flüge mit Air Berlin

Mitarbeiterinnen von Etihad und Air Berlin: Wichtige Codeshare-Flüge erlaubt Zur Großansicht
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Mitarbeiterinnen von Etihad und Air Berlin: Wichtige Codeshare-Flüge erlaubt

Bis zum 26. März haben Etihad und Air Berlin Planungssicherheit. Bis dahin sind fast alle Gemeinschaftsflüge genehmigt. Für die arabische Airline ist klar: Auch in der Sommersaison werden die umstrittenen Verbindungen erlaubt sein.

Die Fluggesellschaft Etihad Airways rechnet damit, dass die umstrittenen Code-Share-Flüge mit Air Berlin auch in der Sommersaison erlaubt werden. Das folge aus der Entscheidung des Oberverwaltungsgerichts in Lüneburg vom Donnerstag, teilte Etihad mit.

Die Auslegung des maßgeblichen Luftverkehrsabkommens zwischen Deutschland und den Vereinigten Arabischen Emiraten (VAE) durch das Gericht bedeute, "dass es Etihad Airways möglich sein wird, diese Codeshare-Verbindungen auch über den Winterflugplan hinaus durchzuführen", stellte das Unternehmen nun fest.

Das Gericht hatte entschieden, dass die Fluggesellschaft 26 der insgesamt 31 umstrittenen Flüge bis zum 26. März 2016 weiterhin gemeinsam mit Air Berlin vermarkten darf. Dann endet der Winterflugplan. Für fünf innerdeutsche Strecken wurde der Antrag von Etihad hingegen abgelehnt.

Etihad hat beim Luftfahrt-Bundesamt insgesamt 83 Gemeinschaftsflüge mit Air Berlin beantragt. Ein Großteil davon ist durch das Luftverkehrsabkommen zwischen Deutschland und den Vereinigten Arabischen Emiraten abgedeckt und vom Luftfahrt-Bundesamt genehmigt, das seinen Sitz in Braunschweig hat.

31 Gemeinschaftsflüge von Air Berlin und Etihad sollen jedoch verboten werden, weil sie nicht von einem internationalen Abkommen gedeckt sind. Die zweitgrößte deutsche Fluglinie und ihr Großaktionär wehren sich dagegen gerichtlich und versuchen, Einfluss auf die Bundesregierung zu nehmen.

Etihad-Präsident James Hogan zeigte sich "sehr zufrieden" mit der Entscheidung. Air-Berlin-Vorstandschef Stefan Pichler sagte: "Das Urteil hat Signalwirkung für unsere Fluggäste und ist ein Sieg für mehr Wettbewerb im deutschen Luftverkehr."

brk/dpa

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insgesamt 4 Beiträge
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1. Eines würde ich gerne mal ausloten
frenchie3 15.01.2016
Was passiert wenn eine deutsche Airline Codesharing IN die Ethyhadheimat haben will
2. Erklärung: Wo ist das Problem mit Codesharing?
2cv 15.01.2016
Ich bin selber Frequent Traveller und hatte noch nie Probleme mit Codesharing-Flügen, was Umbuchungen etc. angeht. Bei mir sind rund 15-20% meiner Flüge "geshared". Wer kann genau erklären, wo a) zu Lasten des Fluggastes Probleme entstehen und insbesondere Air Berlin relevant sind, und warum b) solche Probleme nicht Bestandteil einer grundsätzlichen Regelung für Code-Sharing sein könnten? Danke vorab.
3. Codesharin-Unterschied
webstoney 15.01.2016
Flieg von FRA nach Abu Dhabi. Du hast in der Economy da im A340-600 31,5 bis 33" Sitzabstand. Flieg von TXL aus, da sitzt Du in nem A330 der airberlin und hast einen Sitzabstand von 30". Das ist auch genau der Unterschied der A330-Muster beider Fluggesellschaften. Du musst also immer schauen, wer den Flug durchführt.
4.
vulture 15.01.2016
Aber genau DAS ist doch jetzt der Fall mit Air Berlin.
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