Luftfahrtmesse Le Bourget Boeing punktet mit mehr Sitzen, Airbus mit Macron

Der US-Flugzeugbauer Boeing hat bei der Luftfahrtmesse Le Bourget in Frankreich eine verlängerte Version des Klassikers 737 vorgestellt. Doch Präsident Macron stahl den Amerikanern die Show.


Der Präsident saß unmittelbar hinter dem Piloten im Cockpit: Emmanuel Macron ist an Bord eines Militär-Transporters vom Typ A400M auf der weltgrößten Luftfahrtmesse in Le Bourget eingetroffen. Das Airbus-Transportflugzeug mit dem Staatschef an Bord landete zum Auftakt der Ausstellung auf dem Gelände nördlich von Paris. Der Staatschef war vom Militärflugplatz Villacoublay südwestlich der französischen Hauptstadt gestartet.

Die A400M wurde für mehrere europäische Luftwaffen entwickelt und gilt als ein Sorgenkind von Airbus. Politische, finanzielle und technische Probleme hatten die Produktion des Flugzeugs immer wieder verzögert und verteuert. Die deutsche Bundeswehr hat inzwischen acht von insgesamt 53 bestellten Maschinen erhalten.

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Flugzeugmesse in Le Bourget: Verleiht Flügel

Die ersten vier Tage der Pariser Luftfahrtmesse sind Fachbesuchern vorbehalten. Der europäische Hersteller Airbus und der US-Rivale Boeing bemühen sich in Le Bourget traditionell, möglichst viele Neubestellungen für neue Jets einzuwerben.

Der US-Flugzeugbauer kündigte in Frankreich an, die Familie seiner Mittelstreckenjets der 737-Reihe um eine noch längere Version zu ergänzen. Das Flugzeug mit dem Namen 737-MAX-10 soll dank eines verlängerten Rumpfs bis zu 230 Passagiere fassen. Nach eigenen Angaben hat Boeing bereits Bestellungen und Kaufabsichten für mehr als 240 Exemplare des Jets von mehr als zehn Interessenten verzeichnet.

Mehr zum Thema: Airbus pimpt den A380

beb/dpa/AFP/Reuters



insgesamt 5 Beiträge
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rathat 19.06.2017
1. Ein Wunder!
Jesus brachte zwar Lahme zum gehen. Aber Macron bringt den A400M zum fliegen. Jetzt kann es ja nur noch besser werden.
cave100 19.06.2017
2. Ja
Halleluja er fliegt !!!!
joG 19.06.2017
3. Das ist nun schon wirklich toll....
....dass anders als für v.d. Leyen der A400M tatsächlich ankam. Echt gutes Flugzeug. Und bedenkt man deren Hybschraubererfolg .... Ja, das ist ein Stolz für die EU. Da sollte man ein Kampfflugzeug auch entwickeln lassen. Im kampf braucht man es wohl eh nicht und so...
Beat Adler 19.06.2017
4. Die echten Profis in Frankreich jammern nicht, sie flicken und fliegen!
Zitat von rathatJesus brachte zwar Lahme zum gehen. Aber Macron bringt den A400M zum fliegen. Jetzt kann es ja nur noch besser werden.
Die echten Profis in Frankreich jammern nicht, sie flicken und fliegen! Sie taten dies mit dem Kampf-Helikopter Tiger lange bevor es jemand in Deutschland wagte damit abzuheben. Sie retten Leute in Seenot aus dem Atlantik mit dem MH90, der in Deutschland nicht ueber Salzwasser fliegen darf. Mit dem NH90 sind sie im Kriegseinsatz in Afrika. Und eben auch mit dem Airbus400M haben die Franzosen keine Probleme mehr, weil sie als echte Profis die Aermel hoch krempeln, die Kinderkrankheiten beseitigen und anschliessend damit fliegen, ebenfalls in Kriegseinsaetzen in Afrika. mfG Beat
max_fischer 22.06.2017
5.
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