Softbank Alibaba-Großaktionär will 'Shrek'-Erfinder Dreamworks kaufen

Milliarden für die Traumfabrik: Softbank will Shrek-Produzent Dreamworks Animation kaufen. Die japanische Telefongesellschaft, die auch Großaktionär von Alibaba ist, bietet rund 40 Prozent mehr als das Trickfilmstudio derzeit an der Börse wert ist.

Dreamworks-Figur Shrek: Schwächephase nach einer Serie von Kassenschlagern
DPA

Dreamworks-Figur Shrek: Schwächephase nach einer Serie von Kassenschlagern


Tokio/New York - Der japanische Telekommunikationskonzern Softbank Chart zeigen will offenbar das Hollywoodstudio Dreamworks Animation kaufen. Der Konzern habe 32 Dollar je Aktie geboten und bewerte den Macher von Trickfilmhits wie "Shrek" und "Madagascar" so mit 3,4 Milliarden Dollar, sagten Insider am Wochenende.

Dies ist ein Aufschlag von mehr als 40 Prozent auf den Schlusskurs von Freitag. Und das obwohl Dreamworks zuletzt zwei Quartale in Folge rote Zahlen schrieb und die Aktie dieses Jahr um 37 Prozent einbrach, nachdem Filme wie "Turbo" und "Mr. Peabody & Sherman" an der Kinokasse floppten. Doch Softbank-Gründer und Chef Masayoshi Son hat schon mehrfach seine Entschlossenheit bewiesen, unterschiedliche Geschäfte zu vereinen. Wenn auch nicht immer mit Erfolg: So gab er kürzlich seinen Plan auf, den US-Mobilfunkableger der Deutschen Telekom Chart zeigen zu übernehmen.

Softbank wollte sich nicht zu den Informationen äußern, über die auch die Blätter "The Hollywood Reporter", "Variety" und "Wall Street Journal" berichteten. Von Dreamworks lag keine Stellungnahme vor. Es wäre der zweite Kauf eines Hollywood-Studios durch Japaner nach der Übernahme von Columbia Pictures durch Sony Chart zeigen 1989. Ausreichend gefüllt ist die Softbank-Kasse allemal: Erst kürzlich nahm der Konzern beim Weltrekord-Börsengang des chinesischen Onlinehändlers Alibaba 4,6 Milliarden Dollar ein und blieb trotz des Aktienverkaufs größter Anteilseigner.

Auch an anderen Branchengrößen ist Softbank beteiligt, etwa am drittgrößten US-Mobilfunkanbieter Sprint Chart zeigen, über den das Unternehmen bei T-Mobile US vorfühlte, sowie am Internetpionier Yahoo Chart zeigen. Zudem hatte Softbank erst im Juli den Ex-Google- Chart zeigen-Manager Nikesh Arora zu Leitung der neuen Sparte Internet und Medien angeheuert. Dies schürte Spekulationen, dass Softbank auch am Zukauf an Inhalten für sein Telekom- und Medienangebot interessiert ist.

Nach einer Serie von Kassenschlagern wie etwa "Drachenzähmen leicht gemacht" und "Kung Fu Panda" schwächelte Dreamworks Animation zuletzt. Das Unternehmen wurde vor zehn Jahren von dem unter anderem von Starregisseur Steven Spielberg und dem bekannten Medienunternehmer Jeffrey Katzenberg gegründeten Dreamworks Studios abgespalten.

mik/Reuters

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