Friedensschluss Alphabet und Microsoft beenden Rechtsstreit

Ein bisschen Frieden in der IT-Szene: Die Google-Mutter Alphabet und der Softwarekonzern Microsoft wollen ihre Streitigkeiten künftig untereinander austragen und nicht mehr gegeneinander vor Gericht ziehen.

Microsoft-Logo vor der Firmenzentrale in Redmond
AFP

Microsoft-Logo vor der Firmenzentrale in Redmond


Microsoft und der Google -Mutterkonzern Alphabet beenden nach zähen Rechtsstreitigkeiten ihre Auseinandersetzungen. Die beiden US-Technologiekonzerne gaben eine Vereinbarung bekannt, wonach sie ihre wechselseitigen Beschwerden bei den Wettbewerbsbehörden zurückziehen. Ihre Streitigkeiten wollen sie künftig direkt untereinander regeln, ohne Aufsichtsbehörden oder Gerichte einzuschalten.

Dem Schritt war bereits im September eine Einigung vorausgegangen , die ein Ende aller Auseinandersetzungen bei Patenten vorsah. Damit wurden damals 18 Fälle in den USA und Deutschland beigelegt.

Nun wollen sich beide ganz auf den Wettbewerb konzentrieren. Google kündigte an, die Unternehmen würden sich über die Qualität ihrer Produkte Konkurrenz machen und nicht in Gerichtsverfahren. Ähnlich äußerte sich Microsoft.

Beide Konzerne hatten am Vortag Quartalszahlen vorgelegt und damit die Erwartungen von Analysten verfehlt. Während Alphabet einen kräftigen Umsatz- und Gewinnanstieg verbuchte, brach bei Microsoft der Nettogewinn um fünfundzwanzig Prozent ein. Der Umsatz ging um 5,5 Prozent zurück.

brt/Reuters/AFP

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