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Laden in New York geplant: Amazon will auch offline verkaufen

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AFP

Logo von Amazon: Ein Shop in Manhattan?

Amazon wagt echten Kundenkontakt: Der Online-Konzern plant einen ersten Laden, berichtet das "Wall Street Journal". Das Geschäft soll noch vor Weihnachten eröffnen - mitten in Manhattan.

New York - Amazon zieht es offenbar in den Einzelhandel mit direktem Kundenkontakt. Der Konzern wolle ein Geschäft im Zentrum New Yorks eröffnen, berichtet das "Wall Street Journal" - genauer gesagt: mitten in Manhattan, noch vor Weihnachten. In dem Laden in der Nähe des Empire State Buildings sollen Kunden unter anderem online bestellte Waren abholen und nicht mehr erwünschte Artikel zurückgeben können, schrieb die Zeitung unter Berufung auf informierte Kreise.

Außerdem solle es dort in einer Art Mini-Lagerhaus ein eingeschränktes Sortiment zur Verschickung von Waren geben, die demnach noch am selben Tag innerhalb der Metropole zugestellt werden könnten. Bei einem Erfolg könne das Konzept auch auf andere US-Städte ausgeweitet werden, schreibt das Blatt.

Details wie die Größe des Ladens oder die Anzahl der Mitarbeiter waren demnach nicht in Erfahrung zu bringen. Unklar ist auch, ob der Laden permanent im Herzen New Yorks bleiben soll oder nur Teil einer kurzen Werbekampagne ist.

Amazon hat sein Geschäft darauf aufgebaut, dem lokalen Einzelhandel mit niedrigen Preisen bei schneller Zustellung Konkurrenz zu machen. Nach dem Start mit Büchern wurde das Sortiment auf zahlreiche Artikel von Elektrotechnik bis hin zu Lebensmitteln ausgeweitet.

mxw/Reuters/AP/dpa

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insgesamt 6 Beiträge
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1. Die Löhne richten sich dann
aurichter 10.10.2014
sicher wie analog in DE an der Logistik Branche, weil aus "Stadt Lager" ja nur ausgeliefert wird oder? Da werden weltweit ganze Branchen auf's Korn genommen und Kaputtgedumpingt und jetzt scheisst der Konzern einen Haufen mitten in Manhattan und zeigt dem Einzelhandel eine weitere lange Nase, da kommt mir immer wieder das Lied in den Sinn " kommt schon Jungs macht nur weiter so, ihr bekommt schon Alles kaputt!" Der ganze Laden stinkt zum Himmel, aber die US-Bürger haben diesbezüglich ja eine "positivere" Mentalität, mehr auf schauend weil der Brezos oder wie der heisst, ja so ein toller Lenker und Unternehmensboss ist! In meinen alten Augen nur noch widerlich wie hier weltweit mit Menschen und Gesellschaften umgegangen wird. Es wird allerhöchste Zeit dass die Eurokraten sich mal sehr intensiv mit diesen Buden nach überwiegend nordamerikanischen Strickmuster auseinandersetzen, Gesetze zur Gurken Form etc haben wir nun genug, jetzt sollten wirklich wichtige Themen auf den Tisch. Dazu fehlt allerdings die Intelligenz und ganz offensichtlich auch der Wille, die Euro-Diäten und Sitzungsgelder sprudeln nach der erfolgreichen Wahl auch ohne nennenswerte Leistung. Siehe Schulz und Consorten, nur wenn Wiederwahlen anstehen erwachen Sie aus dem Winterschlaf und brüllen herum wie ein testostetongesteuerter Grizzly. Warum spezialisieren sich eigentlich keine Anwaltskanzleien europaweit auf diesem Gebiet und durchforsten derartige Gebilde wie Amazon, PayPal, Starbucks etc nach verklagungswürdigen Ungereimtheiten? Die US- Anwaltschaft gelingt dies doch auch mit Bravour - siehe dazu der Flügelslogan eines Brauseherstellers. Das geht, aber die Brezos können hier in Europa schalten und walten wie sie wollen. Hoffentlich kommt dieses Freihandelsabkommen mit den Börsenfetischisten niemals zustande, wer weiss welche Fußangeln da noch mit verbunden sind bääh
2. ah ja... ein altes modell...
ijf 10.10.2014
Erinnert mich irgendwie an die hermes- und quelle-shops, die vor allem nach der wende ueberall aus dem boden schossen ;-) die gibt es bei uns schon laengst nicht mehr... Der letzte quelle-shop schloss vor ca 8 jahren, das letzte hermes-shop-faehnchen an einer tanke oder bei einem zeitschriftenladen oder baecker wurde auch schon vor jahren eingeholt... Mit wunsch-lieferterminen, wunsch-lieferorten, vereinbarten ablage-orten etc braucht die auch keiner mehr...
3. Das mit der
bumminrum 10.10.2014
schnellen Zusendung war einmal. Es dauert jetzt im Regelfall 3 bis 4 Tage. Früher waren 1 bis 2 Tage üblich. Dafür soll man jetzt extra zahlen. Auch die Konditionen der Amazon Kreditkarte wurden massiv verschlechtert. Dazu jetzt auch Porto bis 30 Euro früher 20. Fazit.. Service massiv verschlechtert! !!!
4. Einzelhandel
sman1983 10.10.2014
Immerhin könnte man da dann tatsächlich von Einzelhandel sprechen als Arbeitnehmer. Die Forderung nach Bezahlung nach EH Tarif in den Lägern ist meiner Meinung nach völlig absurd. Dort arbeiten überwiegend Kommissionierer ohne besondere Qualifikation und dafür ist ein Stundenlohn von 10-12 Euro gerechtfertigt. Die Lager stehen in Gebieten wo Wohnraum gut bezahlbar ist und da bleibt genug Geld übrig um sich ggfs. mit Abendschule o.ä. weiterzubilden, um Berufe mit höherer Vergütung zu erreichen.
5. Klischees
regermann 10.10.2014
Zitat von bumminrumschnellen Zusendung war einmal. Es dauert jetzt im Regelfall 3 bis 4 Tage. Früher waren 1 bis 2 Tage üblich. Dafür soll man jetzt extra zahlen. Auch die Konditionen der Amazon Kreditkarte wurden massiv verschlechtert. Dazu jetzt auch Porto bis 30 Euro früher 20. Fazit.. Service massiv verschlechtert! !!!
Keine Ahnung wo Sie wohnen, aber meine bestellten Waren kommen immer spätestens nach drei Tagen an. Wenn es mal länger dauert, was bei den Zustellern passiert wenn ein Paket auf die Reise gesandt wurde, da hat Amazon letztlich nur noch begrenzt Einfluss drauf. Mit der Amazon Kreditkarte hat Amazon recht wenig zu tun, die wird von der Landesbank Berlin rausgegeben. Mit Amazon hat diese lediglich einen Vertrag, damit man für dort einen 10 €-Gutschein erhält, nachdem man Punkte gesammelt hat. Die Versandkostenfreiheit wurde nach vielen Jahren der Stabilität erhöht, das stimmt. Letztlich ist der Versand nach vielen Jahren halt teurer geworden, weil auch die Leute bei den Zustellfirmen irgendwie bezahlt werden wollen/müssen. Oder ist das hier die Situation, wo einem die ansonsten so beklagte schlechte Bezahlung der Mitarbeiter in den bösen Firmen egal ist, weil man selbst ja 3,50 € bezahlen muss? Kann mir übrigens nicht vorstellen, dass Sie in den Jahren zuvor mal gefagt haben, wie Amazon die Versandkostenfreiheit so stabil halten konnte.
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