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Infografik: So reich wären Sie, wenn Sie 1984 Apple-Aktien gekauft hätten

Von und (Grafik)

Apple-Mitbegründer Steve Jobs (l.) und der damalige Präsident John Sculley im Januar 1984 bei der Präsentation des ersten Macs Zur Großansicht
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Apple-Mitbegründer Steve Jobs (l.) und der damalige Präsident John Sculley im Januar 1984 bei der Präsentation des ersten Macs

Reich, reicher, Apple: Kein Konzern hat in drei Monaten je so viel Geld verdient wie der iPhone-Bauer. Hätten Sie 1984 Apple-Aktien im Wert eines Macs gekauft, hätten Sie heute ein kleines Vermögen.

Hamburg - 18 Milliarden Dollar hat Apple zwischen Oktober und Dezember 2014 verdient. Das sind rund 195 Millionen Dollar pro Tag, gut 8,1 Millionen Dollar pro Stunde, knapp 136.000 Dollar pro Minute oder 2264 Dollar pro Sekunde.

Oder anders gesagt: Selbst wenn Konzernboss Tim Cook ein ganzes Bündel 100-Dollar-Scheine aus der Tasche fällt - sein Konzern hat dieses Geld weit schneller wieder verdient, als Cook sich bücken kann, um es aufzuheben. Genau genommen hat Apple das Geld schon wieder verdient, bevor es auf den Boden gefallen ist.

Apples Quartalsgewinn hat zudem einen neuen Allzeitrekord im globalen Kapitalismus aufgestellt. Der Konzern hat den höchsten Quartalsgewinn eingefahren, den je ein Unternehmen verzeichnete.

Bislang hielt diesen Rekord der russische Energieriese Gazprom, der im ersten Quartal 2011 einen Gewinn von 16,24 Milliarden Dollar auswies. Rechnet man die Inflation hinein, wäre dieser Gewinn Ende 2014 gut 17,09 Milliarden Dollar wert gewesen. Nun hat Apple, dank boomender iPhone6-Verkäufe, den Rekord der Russen locker getoppt.

Auch seine Anleger macht Apple damit reich. Wie reich, zeigt Ihnen folgende Grafik: 1984 kam, begleitet von einem pompösen, von Starregisseur Ridley Scott gefilmten Werbespot der erste Macintosh-Computer in die Läden. Kaufpreis damals: 2495 Dollar. Hätten Sie sich seinerzeit in diesem Wert Apple-Aktien gekauft, dann hätten Sie inzwischen knapp 672.000 Dollar verdient.

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Übrigens: Auch wenn Sie damals einen Mac gekauft hätten, wäre das kein schlechtes Geschäft. Apples Rechenkisten von anno dazumal haben inzwischen einen solchen Sammlerwert, dass man mit ihrem Verkauf bei Ebay auch heute noch bis zu 2500 Dollar erzielt - den Kaufpreis von damals, wenn man die Inflation außen vor lässt.

Für einen Rechner, ein Gerät also, das gemeinhin nach drei Jahren kaum noch etwas wert ist, ist das erstaunlich. Vor allem aber zeigt es, wie gefragt die Marke Apple ist - trotz aller Nachrichten über Datenschutzverfehlungen, Steuertricks und Ausbeutung bei Apple-Zulieferern wie Foxconn.

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insgesamt 107 Beiträge
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1. Macbook A.D. 1984?
chrome_koran 28.01.2015
Entschuldigung, diesen Witz habe ich nicht verstanden. 1984 gab es doch gar keine „MacBooks“. Die kamen erst rund zwei Dekaden später auf den Markt. Das erste „Laptop“ von Apple, i Übrigen eines der Ersten dieser Art überhaupt, hieß Macintosh Portable, war ob seines hohen Gewichts eher für Athleten tragbar – und preislich deutlich höher angesiedelt als der erste Mac. Heute kaum bezahlbar, so sich denn noch erhaltene Exemplare finden.
2. Sie sagen es...
hbm-1291214196194 28.01.2015
...trotz aller Steuertricks. Wie hoch fällt noch gleich der Anteil an Steuern aus für den höchsten Unternehmensgewinn aller Zeiten?
3. Wahrheiten über Apple
spon-facebook-10000140252 28.01.2015
"trotz aller Nachrichten über Datenschutzverfehlungen, Steuertricks und Ausbeutung bei Apple-Zulieferern wie Foxconn" Lügenpresse? Welche Betriebe beuten in China nicht aus? Wer versucht nicht Steuern zu sparen? Die Selbstmordrate bei Foxconn lag selbst zu Zeiten der Kampagne unter dem chinesischen Durchschnitt!
4. Zu dem letzten Absatz
SirWolfALot 28.01.2015
Ich glaube nicht, dass nur so ein Uralt Mac so viel bei Sammlern einbringt. Wer hat denn schon noch heutzutage einen 30 Jahre alten PC bei sich daheim? Sobald etwas noch kaum zu haben ist, steigt der Sammlerpreis.
5. vielleicht noch viel mehr
bauerbob 28.01.2015
Woanders hat jemand anderes ausgerechnet, dass man aus 1.000$ im Jahr 2006 schon rund 3.000.000$ gemacht hätte (Quelle: https://answers.yahoo.com/question/index?qid=20061011221347AA6r3z8). Er geht zwar vom IPO 1980 aus, aber 1984 war der Apple-Kurs nicht viel anders als beim IPO; im November sogar mal kurz darunter. Und zwischen 1980 und 1984 gab es kein Split.
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