Kabellose Ladegeräte Apple kauft neuseeländisches Start-up

Apple geht einkaufen: Der Tech-Konzern hat die neuseeländische Firma PowerbyProxi übernommen. Damit erhoffen sich die Amerikaner mehr Wissen über kabellose Ladegeräte.

Apple-Campus in Cupertino
Foster + Partners

Apple-Campus in Cupertino


Der US-Technologiekonzern Apple hat die neuseeländische Firma PowerbyProxi gekauft, um seine Expertise für kabelloses Aufladen von Smartphones zu erweitern. Beide Unternehmen haben Stillschweigen über die Höhe der Verkaufssumme vereinbart. PowerbyProxi wurde 2007 an der Universität Auckland gegründet. Apple-Konkurrent Samsung hatte 2013 rund 3,5 Millionen Euro in das Unternehmen investiert.

Apple hinkt derzeit bei der Technologie des kabellosen Aufladens hinter Konkurrent Samsung her: Der südkoreanische Konzern hat bereits vor Jahren kabellose Ladefunktionen in seine Smartphones eingebaut. Apple zog nach und führte das System zuletzt beim iPhone 8 und 8 Plus ein.

Weltweit verfügt kaum ein Unternehmen über so große Bar-Reserven wie Apple. Der Tech-Konzern hat mehr als 250 Milliarden Dollar angehäuft, die es in Zukunftsprojekte investieren kann. Den bislang größten Deal stemmte Apple 2014, als es für drei Milliarden Dollar die Kopfhörermarke Beats von Rapper Dr. Dre übernahm.

hej/Reuters

Mehr zum Thema


insgesamt 1 Beitrag
Alle Kommentare öffnen
Seite 1
uezegei 26.10.2017
1. Kabellos?
Dass das Handy selbst keine Kabel benötigt, ist in der Tat eine recht praktische Sache. So können wir unsere beiden S7 problemlos jeweils nach Bedarf an einer einzigen Ladeschale laden, die dazu auch noch relativ stylish aussieht. Allein: die Ladeschale selbst benötigt ja nach wie vor ein Kabel, irgendwo muss die Energie ja herkommen. Wirkliche Innovationen zu einem wirklich kabellosen Handy wären Bemühungen, das Gerät aufladen zu lassen, während es im Cafe in der Sonne liegt. Hilfreich wären auch endlich einmal "wirklich" lange Akkulaufzeiten, denn bei dem heutigen Einsatz der Geräte für fast alles, Telefon, Internet, Vidoes, Kamera, Musik ... sind die Akkulaufzeiten nicht wirklich "lang".
Alle Kommentare öffnen
Seite 1

© SPIEGEL ONLINE 2017
Alle Rechte vorbehalten
Vervielfältigung nur mit Genehmigung


TOP
Die Homepage wurde aktualisiert. Jetzt aufrufen.
Hinweis nicht mehr anzeigen.