New York - Die Erfolgsgeschichte von Apple geht weiter. Dank des iPads und des iPhones hat der US-Technologiekonzern den Gewinn in seinem zweiten Geschäftsquartal nahezu verdoppelt. Von Januar bis März erzielte Apple einen Reingewinn von 11,6 Milliarden Dollar oder 12,30 Dollar pro Aktie. Das ist fast doppelt so viel wie im Vergleichszeitraum ein Jahr zuvor.
Der Umsatz stieg um beinahe 60 Prozent von 24,7 Milliarden Dollar auf 39,2 Milliarden Dollar, wie das Unternehmen am Dienstag nach US-Börsenschluss bekanntgab. Beinahe hätte Apple
sogar an den Rekordgewinn aus dem Weihnachtsquartal von 13,1 Milliarden Dollar angeknüpft.
Der kalifornische Elektronikkonzern ist beim Verkauf seiner iPhone-Handys, iPad-Tabletcomputer und Mac-Computer offenbar nicht zu stoppen: "Wir sind begeistert von mehr als 35 Millionen iPhone- und annähernd 12 Millionen iPad-Verkäufen im Quartal", sagte Konzernchef Tim Cook am Dienstag. Damit legte allein der Absatz des iPads um 151 Prozent zu, dabei war das iPad der dritten Generation erst Mitte März in die Läden gekommen. Das iPhone verzeichnete ein Verkaufsplus von 88 Prozent.
Die Mac-Computer verkauften sich zuletzt ebenfalls besser. Hiervon setzte Apple 4 Millionen Stück ab und damit 7 Prozent mehr. Einzig bei den iPod-Musikspielern ging es weiter abwärts und zwar um 15 Prozent auf 7,7 Millionen Exemplare. Cook versprach weitere Neuheiten im Jahresverlauf. Gegen Oktober wird das iPhone 5 erwartet. Viele Fans hoffen zudem auf einen Fernseher von Apple.
Mit dem Zwischenbericht hat der wertvollste Konzern der Welt die Erwartungen von Analysten übertroffen. Sie hatten bei einem Umsatz von 36,8 Milliarden Dollar einen Gewinn je Aktie von 10,04 Dollar prognostiziert. Nachbörslich stieg die Aktie immer weiter und stand zuletzt 7 Prozent im Plus.
In den vergangenen Tagen war das Papier unter Druck geraten, weil viele Beobachter damit gerechnet hatten, dass Apple sein rasantes Wachstumstempo nicht halten kann. Zudem waren die Zweifel gewachsen, ob Apple auch nach dem Tod des langjährigen Konzernlenkers Steve Jobs auch mit der nächsten Neuvorstellung eine solch bahnbrechende Vorreiterrolle einnehmen wird.
lgr/dpa/Reuters/dapd
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