Luxusmode Griechenland verweigert Gucci-Schau auf  der Akropolis

Gucci wollte seine neue Kollektion auf der Akropolis präsentieren. Zwei Millionen Euro wollte der Luxusmodehersteller dafür angeblich zahlen. Doch aus dem Vorhaben wird nichts.

Akropolis
AFP

Akropolis


Das italienische Modeunternehmen Gucci darf die Akropolis nicht für eine Modenschau nutzen. Dies hat der Zentrale Archäologische Rat Griechenlands beschlossen. Vorangegangen war ein Antrag Guccis, eine Modenschau neben dem Parthenon (Jungfrauengemach), dem wichtigsten Gebäude der Weltkulturerbestätte, am 1. Juni auszutragen.

"Der besondere kulturelle Charakter der Akropolis-Monumente ist nicht vereinbar mit diesem Event. Es handelt sich um einmalige Monumente, die Symbole des Weltkulturerbes sind", hieß es im Staatsradio, das sich auf den Archäologischen Rat berief. "Ich bin voll und ganz mit dem Beschluss einverstanden", sagte die griechische Kulturministerin Lydia Koniordou.

Gucci soll nach Informationen griechischer Zeitungen zwei Millionen Euro für die Modenschau geboten haben. Eingeladen werden sollten etwa 300 Mode-Experten und -Journalisten sowie zahlreiche bekannte Schauspieler. Die Modenschau sollte weltweit ausgestrahlt werden.

msc/dpa

Mehr zum Thema


© SPIEGEL ONLINE 2017
Alle Rechte vorbehalten
Vervielfältigung nur mit Genehmigung der SPIEGELnet GmbH


TOP
Die Homepage wurde aktualisiert. Jetzt aufrufen.
Hinweis nicht mehr anzeigen.