Berlin - Die Deutsche Bahn will in den nächsten fünf Jahren 49,5 Milliarden Euro in den Eisenbahnverkehr in Deutschland investieren. Zwei Drittel davon sollen in die Infrastruktur gehen. Der Rest des Geldes sei für Fahrzeuge und die Qualitätsverbesserung eingeplant, erklärte der Vorstandsvorsitzende Rüdiger Grube. Die Summe ist um 3,5 Milliarden Euro höher als die bisher genannten Zahlen.
Zudem will der Konzern seine Vorstände stärker in die Mangel nehmen. Die Höhe der Bonuszahlungen sei ab sofort auch davon abhängig, wie zufrieden Kunden und Mitarbeiter seien. "Jeder Konzernvorstand spürt ab sofort die Kunden- und Mitarbeiterzufriedenheit im Portemonnaie", sagte Grube.
Alle Führungskräfte habe er außerdem zu einem "Service-Tag" verpflichtet, sagte Grube. Mindestens einmal im Jahr sollen sie mit Basismitarbeitern zusammenarbeiten. "Ich persönlich verbringe künftig rund 50 Prozent meiner Zeit mit unseren Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern in den Regionen - ob im Zug, im Reisezentrum oder bei der Fahrzeuginstandhaltung", versprach Grube.
Laut Konzernunterlagen rechnet die Bahn in diesem Jahr trotz Schuldenkrise mit einem Rekordgewinn.
kha/dpa/dapd/AFP
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