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Devisenhandel: BaFin plant Sonderprüfung der Deutschen Bank

Deutsche Bank: Ausreichende Kontrolle beim größten Devisenhändler der Welt? Zur Großansicht
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Deutsche Bank: Ausreichende Kontrolle beim größten Devisenhändler der Welt?

Die Finanzaufsicht BaFin will nach SPIEGEL-Informationen den Devisenhandel der Deutschen Bank mit einer Sonderprüfung ausleuchten. Die Bankenaufseher wollen untersuchen, ob das Institut als weltgrößter Devisenhändler den Bereich ordnungsgemäß organisiert und kontrolliert hat.

Hamburg - Die Finanzaufsicht BaFin will mit einer Sonderprüfung den Devisenhandel der Deutschen Bank untersuchen, heißt es Informationen des SPIEGEL zufolge im Umfeld des Konzerns. Die Aufseher gehen der Frage nach, ob der größte Währungshändler der Welt diesen Bereich ordnungsgemäß organisiert hat und dieser über ausreichende Kontrollen verfügt.

Vor einigen Wochen war bekannt geworden, dass internationale Behörden Mitarbeiter der Bank verdächtigen, gemeinsam mit Händlern anderer Banken Wechselkurse manipuliert zu haben. Die Deutsche Bank untersucht die Vorwürfe intern und soll mittlerweile mehrere Mitarbeiter suspendiert haben. Eine Sprecherin sagte, die Bank unterstütze die Untersuchungen der Behörden und werde in begründeten Fällen disziplinarische Maßnahmen ergreifen.

Die BaFin erklärte bislang, keine Anhaltspunkte dafür zu haben, dass Händler der Deutschen Bank in Manipulationen involviert seien. Allerdings hatte sie schon in ihrem Zwischenbericht zur Libor-Affäre aus dem vergangenen August Zweifel an einer ordnungsgemäßen Geschäftsorganisation im Devisenhandel angemeldet. Es sei zu befürchten, dass den Kontrollfunktionen innerhalb der Bank insbesondere vom Handelsbereich "nicht die erforderliche Akzeptanz entgegengebracht wurde" und dies auch heute noch nicht in dem erforderlichen Maße geschehe. Als Beispiel nennt die BaFin die Kontrollen im Devisenhandel, die Deutsche Bank bezeichnet diese Kontrollen als "robust".

In der neuen Sonderprüfung wollen die Aufseher offenbar unter anderem Chats auf einer Handelsplattform untersuchen, die sowohl von Devisenhändlern genutzt wurde, als auch von Mitarbeitern, die in der Libor-Affäre aufgefallen waren. Zins- und Währungshandel wurden viele Jahre von Alan Cloete verantwortet, den Co-Chef Anshu Jain 2012 in den erweiterten Vorstand beförderte. Die BaFin hat dies scharf kritisiert.

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1. Immer schön brav vorher ankündigen.
si tacuisses 19.01.2014
Zitat von sysopGetty ImagesDie Finanzaufsicht BaFin will nach SPIEGEL-Informationen den Devisenhandel der Deutschen Bank mit einer Sonderprüfung ausleuchten. Die Bankenaufseher wollen untersuchen, ob das Institut als weltgrößter Devisenhändler den Bereich ordnungsgemäß organisiert und kontrolliert hat. http://www.spiegel.de/wirtschaft/unternehmen/bafin-plant-sonderpruefung-im-devisenhandel-der-deutschen-bank-a-944289.html
Dann möglichst einige Wochen tatenlos verstreichen lassen. Dann hat der Delinquent auch genügend Zeit, alles so zu frisieren und beiseite zu räumen, dass der nachher ausgestellte Persilschein nicht mehr anfechtbar ist. Vielleicht könnte man die BAFIN so behandeln, wie die missliebigen hessischen Steuerfahnder. Schliesslich sind solche "Institute" too big to go to jail.
2. Devisenhandel erfordert etwas Fleiß und Determination ...
wibo2 19.01.2014
Zitat von sysopGetty ImagesDie Finanzaufsicht BaFin will nach SPIEGEL-Informationen den Devisenhandel der Deutschen Bank mit einer Sonderprüfung ausleuchten. Die Bankenaufseher wollen untersuchen, ob das Institut als weltgrößter Devisenhändler den Bereich ordnungsgemäß organisiert und kontrolliert hat. http://www.spiegel.de/wirtschaft/unternehmen/bafin-plant-sonderpruefung-im-devisenhandel-der-deutschen-bank-a-944289.html
Wann klassische Anlagen keine Renditen versprechen und der Aktienmarkt enorme Risiken birgt, explodiert der Handel mit Währungen. Hier kann noch viel Geld verdient werden, egal ob die Devisen steigen oder fallen. Auch wenn die Chancen des Devisenhandels unendlich erscheinen und es kinderleicht aussieht, sollte man beachten, dass auch hier ein gewisses Know-how notwendig ist. Ganz risikolos ist der Devisenhandel nämlich auch nicht. Natürlich besteht auch hierbei das Risiko eines Verlustes. Auch für die Bank. Haben Händler großer Banken an Devisen-Referenzkursen zum Nachteil von Kunden manipuliert? Damit stiege nach Einschätzung von Experten für die Geldinstitute das Risiko einer Strafe für zu lasche Kontrollen der Händler. Aber die Deutsche Bank hat ja hohe Rückstellungen für Strafen gemacht. Halb so schlimm also ... könnte man meinen!
3. ordnungsgemäße Organisation, so kann das auch nennen ...
carahyba 19.01.2014
Zitat von sysopGetty ImagesDie Finanzaufsicht BaFin will nach SPIEGEL-Informationen den Devisenhandel der Deutschen Bank mit einer Sonderprüfung ausleuchten. Die Bankenaufseher wollen untersuchen, ob das Institut als weltgrößter Devisenhändler den Bereich ordnungsgemäß organisiert und kontrolliert hat. http://www.spiegel.de/wirtschaft/unternehmen/bafin-plant-sonderpruefung-im-devisenhandel-der-deutschen-bank-a-944289.html
Wem untersteht aufsichtsrechtlich die BaFin? Ja richtig, dem Bundesministerium für Finanzen. Damit wäre doch das Ergebnis einer Prüfung doch sehr vorhersehbar. Bis jetzt wurden ja auch keine Anhaltspunkte gefunden, die einen Anfangsverdacht begründen würden. Das Gerede aus dem Ausland sind Gerüchte, die zumeist mit Fremdsprachenunkenntnisse zusammenhängen könnten.
4. Effektive Pressearbeit
Klaus100 19.01.2014
Das hat die Bafin mit so mancher weisungsgebundenen Staatsanwaltschaft gemeinsam: Jeder Schritt wird erst mal in der einschlägigen Presse angekündigt. Dabei wird jeweils der Eindruck erweckt, dass es sich um schwerwiegende Vorwürfe handeln muss. Nach dem Motto: Es bleibt immer etwas hängen.....- kann man wirklich von sehr erfolgreicher Pressearbeit reden.
5. Ist hja nichts neues
Gorge11 19.01.2014
Zitat von si tacuissesDann möglichst einige Wochen tatenlos verstreichen lassen. Dann hat der Delinquent auch genügend Zeit, alles so zu frisieren und beiseite zu räumen, dass der nachher ausgestellte Persilschein nicht mehr anfechtbar ist. Vielleicht könnte man die BAFIN so behandeln, wie die missliebigen hessischen Steuerfahnder. Schliesslich sind solche "Institute" too big to go to jail.
da war mal irgendsowas, da sagten die Behörden, dass die DB_Manager auf gehörigen Druck hin plötzlich kooperativ wurden, und so auf Hausdurchsuchungen verzichtet werden konnte. Naja, mal angenommen, es würde nun hermetisch durchgegriffen, und man könnte Regress durchsetzen, würde das Hessen nicht bezüglich des Landerfinanzausgleichs nicht entlasten, es würden nur den Verkehrswert der Nobelvillen der DB-Manager mindern, und den der anderen dann auch also was solls?
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