3,5 Milliarden Dollar Gewinn: Bank of America spart sich gesund
Sattes Plus für Amerikas zweitgrößtes Geldhaus: Die Bank of America hat im zweiten Quartal mehr als 3,5 Milliarden Dollar verdient - und übertraf wie schon andere US-Institute die Erwartungen von Analysten. Grund für den Gewinnschub ist ein strikter Sparkurs.
New York - Der harte Sparkurs zahlt sich aus. Im abgelaufenen Quartal lag der Nettogewinn der Bank of America bei 3,57 Milliarden Dollar, wie das Institut am Mittwoch mitteilte. Das waren 70 Prozent mehr als vor einem Jahr. Die Umsätze legten um rund drei Prozent auf knapp 23 Milliarden Dollar zu.
Im Tagesgeschäft tut sich das Geldhaus immer noch schwer. Der Hypothekenbereich etwa - die größte Baustelle des Konzerns - bleibt in den roten Zahlen. Dafür florierte zuletzt der Aktienhandel, auch die Vermögensverwaltung liefert verlässliche Gewinne. Vorstandschef Brian Moynihan zeigte sich mit der Bilanz insgesamt zufrieden.
Die Bank of America setzte damit die starke Berichtssaison der amerikanischen Geldhäuser fort. Zuletzt hatten schon JP Morgan, Citigroup und die Investmentbank Goldman Sachs mit unerwartet starken Zuwächsen geglänzt. Sie alle haben die Finanzkrise aber viel schneller hinter sich gelassen als die Bank of America, die lange Zeit noch mit dem Abbau von Altlasten beschäftigt war.
ssú/Reuters
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