Ludwigshafen - Das Geschäft war schon eingefädelt, jetzt haben auch die zuständigen Wettbewerbsbehörden zugestimmt: Der weltgrößte Chemiekonzern BASF
verkauft sein bisher im belgischen Antwerpen beheimatetes Düngemittelgeschäft an den russischen Konkurrenten EuroChem. Das teilte das Unternehmen am Montag in Ludwigshafen mit.
Der Kaufpreis beträgt BASF zufolge insgesamt rund 830 Millionen Euro. Etwa 130 Millionen Euro davon werden in den Jahren 2013 bis 2016 fällig. BASF erwartet durch den Verkauf im ersten Quartal einen Vorsteuergewinn von voraussichtlich rund 600 Millionen. Der Verkauf umfasst mehrere Anlagen zu Herstellung von Düngemitteln. Rund 330 Mitarbeiter wechseln in das neue Unternehmen.
Neben dem Verkauf der Düngemittelsparte kündigte BASF in den vergangenen Monaten auch den Umzug zweier Abteilungen an: Das Geschäft mit Lacken, Farben und Kleber wird künftig von Hongkong aus gesteuert, die grüne Gentechnik verlegt das Unternehmen in die USA.
dab/dpa/dapd
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