Geschäft mit EuroChem: BASF verkauft Düngemittel-Sparte nach Russland

Der Preis beträgt mehr als 800 Millionen Euro: Der russische Konzern EuroChem übernimmt die Düngemittelsparte des Chemieriesen BASF. Es ist nicht die einzige Veränderung im Konzern.

BASF-Stammwerk in Ludwigshafen: Der Verkauf soll 600 Millionen einbringen Zur Großansicht
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BASF-Stammwerk in Ludwigshafen: Der Verkauf soll 600 Millionen einbringen

Ludwigshafen - Das Geschäft war schon eingefädelt, jetzt haben auch die zuständigen Wettbewerbsbehörden zugestimmt: Der weltgrößte Chemiekonzern BASF Chart zeigen verkauft sein bisher im belgischen Antwerpen beheimatetes Düngemittelgeschäft an den russischen Konkurrenten EuroChem. Das teilte das Unternehmen am Montag in Ludwigshafen mit.

Der Kaufpreis beträgt BASF zufolge insgesamt rund 830 Millionen Euro. Etwa 130 Millionen Euro davon werden in den Jahren 2013 bis 2016 fällig. BASF erwartet durch den Verkauf im ersten Quartal einen Vorsteuergewinn von voraussichtlich rund 600 Millionen. Der Verkauf umfasst mehrere Anlagen zu Herstellung von Düngemitteln. Rund 330 Mitarbeiter wechseln in das neue Unternehmen.

Neben dem Verkauf der Düngemittelsparte kündigte BASF in den vergangenen Monaten auch den Umzug zweier Abteilungen an: Das Geschäft mit Lacken, Farben und Kleber wird künftig von Hongkong aus gesteuert, die grüne Gentechnik verlegt das Unternehmen in die USA.

dab/dpa/dapd

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insgesamt 2 Beiträge
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1. Danke Roth und Trittin!
qranqe 02.04.2012
Vielen Dank, ihr Grünen.. es liegt vor allem an euch, dass immer mehr Konzerne Zukunftsforschung und einträgliche Geschäftsfelder aus Deutschland heraus verlegen - bloß weg von den Technik- und Fortschrittsfeinden!
2. Nicht verwunderlich.
FreieWelt 02.04.2012
Zitat von sysopBASFDer Preis beträgt mehr als 800 Millionen Euro: Der russische Konzern EuroChem übernimmt die Düngemittelsparte des Chemieriesen BASF. Es ist nicht die einzige Veränderung im Konzern. http://www.spiegel.de/wirtschaft/unternehmen/0,1518,825269,00.html
Deutschland ist momentan das wirtschaftliche Herz Europas. Leider machen sich auch hier schon erste Anzeichen eines Herzinfarkts bemerkbar. Wer kann, wandert aus oder bleibt hier, wenn er dafür zu klein ist, von Staatsaufträgen lebt oder keine Steuern zahlen muss. Sozialismus funktioniert auf lange Sicht nicht und das ist auch gut so :-)
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