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Oberster Gerichtshof: Comicverlag siegt im Streit um nachgebautes Batmobil

Batmobil aus den Sechzigerjahren: "Einzigartige Persönlichkeit" Zur Großansicht
AP/Barrett-Jackson/George Barris

Batmobil aus den Sechzigerjahren: "Einzigartige Persönlichkeit"

In den USA befasste sich gerade der Oberste Gerichtshof mit der Frage, ob man das Batmobil so einfach nachbauen darf. Raten Sie mal, wie das ausging: Richtig, darf man nicht.

Der US-Comicverlag DC Comics, vor allem für die Comicserie "Batman" bekannt, hat in einem Gerichtsstreit um das Batmobil einen Sieg errungen. Wie am Montag bekannt wurde, hält sich der Oberste Gerichtshof in Washington aus einen Urheberrechtsstreit zwischen DC Comics und einem kalifornischen Autobauer heraus.

Damit hat das frühere Urteil eines Gerichts in Kalifornien bestand, dass das legendäre Batmobil urheberrechtlich geschützt ist. Wer das Kultfahrzeug nachbauen möchte, braucht dazu die Zustimmung des Rechteinhabers DC Comics.

Der Verlag hatte einen Autohersteller verklagt, der Batman-Fahrzeuge nachgebaut und für rund 90.000 Dollar verkauft hatte. Im vorigen September stellte sich ein Gericht in Kalifornien auf die Seite von DC Comics. Demnach habe das futuristische Fahrzeug besondere Eigenschaften, die ebenso wie die Batman-Figur urheberrechtlich geschützt seien.

"Wie sagte Batman doch so weise zu Robin: 'In unserer ordentlichen Gesellschaft ist der Schutz des Privateigentums unentbehrlich'", schrieb Richterin Sandra Ikuta damals in ihrer Urteilsbegründung.

ssu/dpa-AFX

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