Wowereit-Abgang Ex-Daimler-Manager Arendt zieht in BER-Aufsichtsrat ein

Neuer Hoffnungsträger für den Hauptstadtflughafen? Die Brandenburger Landesregierung schickt den früheren Daimler-Manager Axel J. Arendt in den Aufsichtsrat des BER. Ob er auch dessen Vorsitz übernimmt, bleibt offen.

Axel Arendt (Archivbild): Für Brandenburg in den BER-Aufsichtsrat
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Axel Arendt (Archivbild): Für Brandenburg in den BER-Aufsichtsrat


Berlin/Potsdam - Der ehemalige Daimler-Manager Axel J. Arendt soll für Brandenburg in den Aufsichtsrat für den neuen Hauptstadtflughafen BER einziehen. Das hat Ministerpräsident Dietmar Woidke (SPD) bekanntgegeben.

Ob Arendt auch den Vorsitz des Kontrollgremiums übernehme, wie "Berliner Morgenpost" und "B.Z." am Montagabend berichteten, ließ Woidke offen. In dieser Funktion könnte Arendt Nachfolger des scheidenden Berliner Regierenden Bürgermeisters Klaus Wowereit (SPD) werden. Nach Angaben von Flughafenkoordinator Rainer Bretschneider steht für die Aufsichtsratssitzung an diesem Freitag keine Wahl auf der Tagesordnung.

Der 65-jährige Arendt war unter anderem Finanzvorstand des Luftfahrt- und Rüstungskonzerns EADS und vertrat zuletzt als Lobbyist die Interessen des regionalen Wirtschaftsverbands der Luft- und Raumfahrtindustrie in der Hauptstadtregion, Berlin-Brandenburg Aerospace Allianz.

Als weitere Nachrückerin bestimmte das Kabinett die Brandenburger Finanzstaatssekretärin Daniela Trochowski. Bisher waren die beiden brandenburgischen Flughafen-Aufsichtsratsposten von zwei Ministern der Landesregierung wahrgenommen wurden. Der Landesrechnungshof hatte den Wechsel nach der Landtagswahl im September empfohlen.

bos/dpa/AFP

insgesamt 3 Beiträge
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Alfred Ahrens 09.12.2014
1. Und das ist auch gut so !
Herr Wowereit hat lange genug zugelassen, dass Steuern vergeudet werden! Hooffentlich erreicht ihn der Arm der Justiz ! Gottes Mühlen mahlen langsam aber gerecht.
kral1 11.12.2014
2. Neue Tagesordnung für die morgige AR-Sitzung?
Die Tagesordnung der morgigen AR-Sitzung kann noch verändert werden. Ich kann mir überhaupt nicht vorstellen, dass die neuen Kapitalvertreter von den beiden Bundesländern mit dem bisherigen AR-Vorsitzenden weiter machen wollen. Als nächstes steht auch ein Wechsel an der Unternehmensspitze an oder wartet man auf eine biologische Lösung?
bonngoldbaer 15.12.2014
3. Immerhin Daimler
Wenn es ein Opel-Manager geworden wäre, müsste man befürchten, dass Überkapazitäten abgebaut werden und man das Projekt einstellt.
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