Kryptowährung Nordkorea soll wichtige Bitcoin-Börse gehackt haben

In Südkorea ist eine der weltgrößten Bitcoin-Börsen gehackt worden. Der Geheimdienst vermutet dahinter Hacker aus Nordkorea.

Bitcoin (Symbolbild)
REUTERS

Bitcoin (Symbolbild)


Bei einem Hack an einer Börse für Kryptowährungen ist nach Angaben der BBC digitales Geld im Wert von mindestens sieben Millionen Dollar gestohlen worden. Ermittler vermuten, dass nordkoreanische Hacker hinter dem Raub stecken.

Das entwendete digitale Geld sei inzwischen mehr als 82 Millionen Dollar wert, berichtet die BBC weiter. Es seien zudem die persönlichen Daten von rund 30.000 Menschen gestohlen worden. Der Hack habe sich bereits im Februar ereignet, sei aber erst im Juni entdeckt worden.

Ziel des Angriffs war laut BBC die Bithumb, ein Handelsplatz in Südkorea, an dem unter anderem die Digitalwährungen Bitcoin und Ethereum gehandelt werden. Gemessen am Handelsvolumen sei die Bithumb eine der fünf weltgrößten Börsen für Kryptogeld.

Analysten zufolge könnten nordkoreanische Hacker die Kryptowährungen ins Visier genommen haben, um Wirtschaftssanktionen zu umgehen, die zahlreiche Staaten wegen des Atomwaffenprogramms gegen Nordkorea verhängt haben.

ssu



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spmc-12355639674612 16.12.2017
1. Ich hatte
schon länger vermutet, dass auch die Krypto-Viren, die in den letzten paar Jahren immer stärker auf sich aufmerksam gemacht haben (z. B. der, durch den die Reederei Maersk und die Deutsche Bahn in Schwierigkeiten gerieten), nur dazu programmiert wurden, den Bicoin-Kurs in die Höhe zu treiben. Auch, wenn man sich diese Viren genauer ansah, beschlich einen der Verdacht, dass deren Entstehungsort irgendwo in Südostasien lag.
wanderer777 16.12.2017
2. Selbst schuld
Ich verstehe nicht, wieso viele ihr Bitcoins einfach sorglos auf online Börsen rumliegen lassen. Ist doch völlig klar, das immer wieder eine gehackt wird. Meine Coins liegen in einer Hardware Wallet. Nur für den Verkauf stelle ich sie kurz auf die Börse - und auch nur so lange und so viel wie nötig. Bei Ankauf sofort runter von der Börse in die eigene Hardware Wallet.
Zaunsfeld 16.12.2017
3.
Zitat von spmc-12355639674612schon länger vermutet, dass auch die Krypto-Viren, die in den letzten paar Jahren immer stärker auf sich aufmerksam gemacht haben (z. B. der, durch den die Reederei Maersk und die Deutsche Bahn in Schwierigkeiten gerieten), nur dazu programmiert wurden, den Bicoin-Kurs in die Höhe zu treiben. Auch, wenn man sich diese Viren genauer ansah, beschlich einen der Verdacht, dass deren Entstehungsort irgendwo in Südostasien lag.
Aha, welche Codezeilen genau an diesen Viren lassen Sie denn zu der Auffassung kommen, dass die aus dem südostasiatischen Raum stammen? Das würde mich wirklich sehr interessieren. Ich hoffe daher auf eine aussagekräftige Antwort von Ihnen.
arionso 16.12.2017
4.
Zitat von wanderer777Ich verstehe nicht, wieso viele ihr Bitcoins einfach sorglos auf online Börsen rumliegen lassen. Ist doch völlig klar, das immer wieder eine gehackt wird. Meine Coins liegen in einer Hardware Wallet. Nur für den Verkauf stelle ich sie kurz auf die Börse - und auch nur so lange und so viel wie nötig. Bei Ankauf sofort runter von der Börse in die eigene Hardware Wallet.
Ich habe meine BTC auch offline im Paperwallet im Bankschließfach, aber eine gewisse Liquidität muss eine Börse schon aufweisen, sonst kann der Kunde nunmal keine Bitcoin erwerben.
larsmach 16.12.2017
5. "Geld im Wert von" - der Satz ist witzig, nicht?
Es ist pure Ironie, dass alle von "Geld" schwadronieren, aber immerzu von US-Dollar und "Geld im Wert von" die Rede ist. Wie viel ist ein Dollar? Ein Dollar! Und ein Euro? Ein Euro! Eine Tafel Schoki? - Ah, da wird's schon interessanter! Da Weihnachten ist, sollten wir sowieso alle in der einzig sinnvollen saisonalen Währung, den Schokoladen-Weihnachtsmännern rechnen.
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