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Trotz Existenzkrise: Blackberry kaufte noch im Sommer neuen Firmenjet

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REUTERS

Blackberry: Neues Smartphone Z10 verkauft sich schlecht

Blackberry steckt tief in der Krise. Dennoch hat der Smartphone-Hersteller vor kurzem noch einen Firmenjet gekauft. Der Preis wird auf bis zu 29 Millionen Dollar geschätzt.

Waterloo - Der kriselnde Smartphone-Pionier Blackberry hat im Juli noch ein weiteres Flugzeug angeschafft. Die Firma legte sich eine Maschine vom Typ Bombardier Global Express zu. Der genaue Preis ist nicht bekannt. Aber auf dem Markt kosteten solche Jets 25 bis 29 Millionen Dollar, berichtet das "Wall Street Journal". Der Konzern rechnet für das vergangene Quartal mit knapp einer Milliarde Dollar Verlust.

Blackberry hatte erst im vergangenen Jahr im Zuge von Sparmaßnahmen ein größeres Firmenflugzeug verkauft und zunächst zwei kleinere Maschinen des Herstellers Dassault behalten. Die Idee hinter dem Zukauf im Sommer sei gewesen, die beiden Flugzeuge durch ein größeres zu ersetzen, erläuterte ein Sprecher dem "Wall Street Journal". Angesichts der jüngsten Geschäftsentwicklung sei ohnehin beschlossen worden, alle Firmenflugzeuge zu verkaufen - auch das gerade erst erworbene.

Blackberry hatte am Freitag angekündigt, dass bis zum kommenden Frühjahr rund 4500 Arbeitsplätze gestrichen werden sollen. Der erwartete Verlust von bis zu 995 Millionen Dollar entstand vor allem durch Abschreibungen auf nicht verkaufte Smartphones des Modells Z10. Das Touchscreen-Gerät mit einem neuen Betriebssystem sollte in diesem Jahr die Wende einläuten, verkaufte sich aber bisher schlecht.

cte/dpa

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1.
Steuerzahler0815 23.09.2013
solange es wieder verkauft wird was solls
2. Tja so ist er,...
AusVersehen 23.09.2013
Zitat von sysopREUTERSBlackberry steckt tief in der Krise. Dennoch hat der Smartphone-Hersteller vor kurzem noch einen Firmenjet gekauft. Der Preis wird auf bis zu 29 Millionen Dollar geschätzt. http://www.spiegel.de/wirtschaft/unternehmen/blackberry-kaufte-im-sommer-noch-ein-flugzeug-a-923957.html
Tja, so ist er, der Wirtschaftsadel. Bringt oft nicht mehr zustande, als die Firmen herunter zu wirtschaften, aber standesgemäß reisen und speisen wollen sie natürlich. 1. Klasse reicht da schon nicht mehr. Selbstverständlich alles auf Kosten der Aktionäre. Und komischerweise bekommen diese Leute, nachdem sie eine Firma größt möglichen Schaden zugefügt haben, woanders sofort wieder einen Job. Die fallen immer weich, z.B. auf einen Flughafen-Chefsessel.
3. Spitze
eigene_meinung 23.09.2013
Das ist nur die Spitze des Eisbergs. Manager a la T.H. können zwar keine Firma führen, aber im Geld verschwenden sind sie Spitze.
4. Bloedsinn, wann verstehen Leute wie
hdudeck 23.09.2013
Zitat von AusVersehenTja, so ist er, der Wirtschaftsadel. Bringt oft nicht mehr zustande, als die Firmen herunter zu wirtschaften, aber standesgemäß reisen und speisen wollen sie natürlich. 1. Klasse reicht da schon nicht mehr. Selbstverständlich alles auf Kosten der Aktionäre. Und komischerweise bekommen diese Leute, nachdem sie eine Firma größt möglichen Schaden zugefügt haben, woanders sofort wieder einen Job. Die fallen immer weich, z.B. auf einen Flughafen-Chefsessel.
Sie endlich, wie Wirtschaft funktioniert? Firmenjet sind mitnichten nur fuer hohe Manager reserviert. Sie dienen auch als Transportmittel fuer "einfache" Mitarbeiter. Ueber ein paar Jahre gesehen amotisieren die Flugzeuge sich durch "eingesparte" Flugkosten und vor allem Zeit. Wer als Geschaeftreisender schon einmal drei mal umsteigen musste weiss, wie schnell aus einem 3 Stunden Flug 10 Stunden werden. Die Entfernungen in Nordamerica sind nun einmal ein klein wenig anders. Und wenn man nicht gerade nah zu einem Hub lebt muss man halt mit Umsteigen rechnen oder entsprechend noch eine 4 - 6 stuendige Autofahrt anhaengen. Ein Firmenjet kann meist direct in den jeweiligen Ort fliegen, da diese meist auch ueber einen (kleinen) Airport verfuegen. Das ganze hat nicht mit Luxus oder Verschwendung zu tun, wie dieser Artikel (und die Reaktion darauf in den Beitraegen) versucht zu vermitteln. Leider ist den Neid bei manchen groesser als das Hirn.
5.
AusVersehen 23.09.2013
Zitat von hdudeckSie endlich, wie Wirtschaft funktioniert? Firmenjet sind mitnichten nur fuer hohe Manager reserviert. Sie dienen auch als Transportmittel fuer "einfache" Mitarbeiter. Ueber ein paar Jahre gesehen amotisieren die Flugzeuge sich durch "eingesparte" Flugkosten und vor allem Zeit. Wer als Geschaeftreisender schon einmal drei mal umsteigen musste weiss, wie schnell aus einem 3 Stunden Flug 10 Stunden werden. Die Entfernungen in Nordamerica sind nun einmal ein klein wenig anders. Und wenn man nicht gerade nah zu einem Hub lebt muss man halt mit Umsteigen rechnen oder entsprechend noch eine 4 - 6 stuendige Autofahrt anhaengen. Ein Firmenjet kann meist direct in den jeweiligen Ort fliegen, da diese meist auch ueber einen (kleinen) Airport verfuegen. Das ganze hat nicht mit Luxus oder Verschwendung zu tun, wie dieser Artikel (und die Reaktion darauf in den Beitraegen) versucht zu vermitteln. Leider ist den Neid bei manchen groesser als das Hirn.
Den "Blödsinn" gebe ich ihnen gerne zurück. Sie glauben doch wohl nicht ernsthaft, dass ein Firmenjet mit seiner geringen Anzahl an Plätzen, sich jemals amortisieren könnte. Sogar wenn man die Anschaffungskosten NICHT mit einrechnen würde, und der Flieger immer voll besetzt wäre, was er nie ist, dazu der Flieger pausenlos im Einsatz wäre, was auch auch mit ABSTAND nicht ist, würden die Flugkosten pro Passagier noch ein vielfaches von dem betragen, was ein Linienflug ausmachen würde. Wenn Sie, bevor Sie Mumpitz erzählen und anderer Leute Gehirne beleidigen, selbiges erstmal einschalten würden, würde ihnen alleine indem sie die Kosten mal kurz überschlagen, schnell klar werden, dass sich die Angelegenheit nicht so rosarot darstellt, wie Sie das hier propagieren.
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