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Bericht über erhöhte Abgaswerte: BMW-Aktie rauscht ab

BMW X3 xDrive 20d: Angeblich überhöhte Stickoxidwerte Zur Großansicht
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BMW X3 xDrive 20d: Angeblich überhöhte Stickoxidwerte

Nach der Abgas-Affäre bei VW geraten auch andere Autohersteller unter Druck. Nach einem Bericht über erhöhte Abgaswerte bei einem X3-Modell fiel der BMW-Aktienkurs.

Noch ist nicht einmal bei Volkswagen klar, welche Autos genau betroffen sind. Trotzdem müssen schon die nächsten Vorstände im Konzern gehen. Auch andere Hersteller sehen sich mit dem Verdacht konfrontiert, die Abgaswerte ihrer Fahrzeuge geschönt zu haben - mit teilweise massiven Folgen. So rauschte der Kurs der BMW Chart zeigen-Aktie nach einem Magazinbericht um fast zehn Prozent in die Tiefe.

Die "Auto-Bild" hatte über angeblich überhöhte Abgaswerte bei einem BMW-Dieselfahrzeug berichtet. Der X3 xDrive 20d habe bei Straßentests des International Council on Clean Transportation (ICCT) "auffällige Stickoxidwerte" produziert. Das Dieselfahrzeug habe die europäische Abgasnorm dabei um mehr als das Elffache überschritten.

BMW wies den Bericht umgehend zurück. Diese Ergebnisse seien BMW "bisher nicht bekannt und daher für uns derzeit weder nachvollziehbar noch erklärbar", teilte der Konzern mit. "Wir werden den ICCT kontaktieren und um Aufklärung des durchgeführten Straßentests bitten." BMW verwies auf zwei Studien des ICCT, wonach der BMW X5 wie auch 13 weitere getestete Fahrzeuge des Herstellers die gesetzlichen Anforderungen an Stickstoffemissionen erfüllt hätten.

Bei der BMW Group werde nicht manipuliert, hieß es weiter, "und wir halten uns selbstverständlich in jedem Land an die gesetzlichen Vorgaben und erfüllen alle lokalen Testvorgaben". Bei allen Fahrzeugen werde in der Abgasbehandlung nicht zwischen Rollen- und Straßenbetrieb unterschieden.

Das ICCT hatte den Anstoß für die Aufdeckung des Skandals um manipulierte Abgaswerte bei Volkswagen in den USA gegeben. Volkswagen Chart zeigen hat eingeräumt, bei Dieselfahrzeugen die Abgaswerte manipuliert zu haben. Im Zuge der VW-Affäre hatten bereits Organisationen wie die Deutsche Umwelthilfe kritisiert, dass die Angaben der Hersteller zu den Emissionswerten deutlich von dem abwichen, was die Fahrzeuge tatsächlich in die Luft bliesen.

nck/Reuters/AFP

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insgesamt 139 Beiträge
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1. Systemisch - Deutschland pass auf
bartsuisse 24.09.2015
das kann ganz schnell gehen bei Vertrauensverlust. Typischer Beginn eines Landescrashs
2. Bild berichtet... Schwachsinn.
foerster.chriss 24.09.2015
Das ICCT bestätigte bereits, dass die von BMW getesteten Autos die Grenzwerte einhielten bzw. UNTERschritten. Lediglich bei einer Bergauffahrt - wie sie im Regelverkehr selten vorkommt - überschritten sie die Werte. Das jedoch ist normal, weil bei einer Bergauffahrt jedes Auto deutlich mehr Kraftstoff verbraucht.
3.
c.PAF 24.09.2015
"Wir werden den ICCT kontaktieren und um Aufklärung des durchgeführten Straßentests bitten." Hat der das echt so gesagt? Warum soll der Straßentest aufgeklärt werden? Sinnvoller wäre es doch, sich selbst über den durchgeführten Test aufklären zu lassen... ;) Ansonsten bin ich nicht wirklich erstaunt. Daß die Prüfstandwerte eben nur Prüfstandwerte sind, war ja allen klar und es wurde soweit geduldet. VW hat halt den Bogen massiv überspannt, das fällt nun als Boomerang auf alle zurück.
4. na
o.schork 24.09.2015
da bin ich mal gespannt wann die deutschen die Amikarren testen lassen und wie das aussieht. Am Ende gibts nur Verlierer. Was mich am meisten nervt ist aber, dass die gesammelte Journaille jetzt wieder 3 Monate ne Sau durchs Dorf treibt.
5. Fällt das nur mir auf?
sponcon 24.09.2015
Die Aktie ist um 10 % geschrumpft. 10 % von 100 % sind schon Tiefe? Mein Gott eine leichte Delle im Portfolio, deswegen schon fast Herzinfarkt?
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